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KV  • Rosa Beilage 3/2011

Datenerhebung zur wirtschaftlichen Situation von psychotherapeutischen Praxen

26. August 2011
 

(ab). In diesen Tagen erhalten einige niedergelassene PsychotherapeutInnen wieder Post vom Zentralinstitut (ZI) für die Kassenärztliche Versorgung in Deutschland: Sie werden um Auskunft gebeten zur Personalausstattung, zur Versorgungsstruktur, zur Arbeitszeit der Praxisinhaber und Praxismitarbeiter sowie zu den Aufwendungen und den Erlösen der Praxis. Der Gesprächskreis II, zu dem über 30 Psychotherapeutenverbände (darunter auch die DGVT) zusammengeschlossen sind, empfiehlt die Teilnahme an der Studie. Angeschrieben werden insgesamt 30.000 Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten.

Mit dem ZI-Praxis-Panel (ZiPP) – wenn 7.000 Fragebögen zurückkommen, gilt die Umfrage als repräsentativ – will das ZI eine verlässliche Datengrundlage schaffen für die Vergütungsverhandlungen zwischen den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung bzw. den Kassenärztlichen Vereinigungen. Die Veränderung der Investitions- und Betriebskosten von Praxen ist ein Kriterium für die jährliche Anpassung der Gebührenordnung für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen.

Die TeilnehmerInnen erhalten – neben einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 200 € – einen Auswertungsbericht mit Vergleichskennzahlen, die für die Einschätzung der eigenen wirtschaftlichen Situation nützlich sein kann. Die Ergebnisse dieser bundesweiten Längsschnittstudie kommen letztlich auch der Versorgungsforschung zugute.

Im Juli hat die Versendung der Unterlagen begonnen, Einsendeschluss ist der 31. Oktober.

Weitere Informationen: www.zi-pp.de