DGVT-Preise - Ehrungen für innovative Ansätze in der Psychotherapie
DGVT honoriert die Arbeiten von Prof. Martin Hautzinger aus Tübingen sowie von drei NachwuchswissenschaftlerInnen – Die Preisverleihungen fanden auf dem DGVT-Kongress (26. – 30. März) in Berlin statt
Traditionell vergibt die DGVT auf ihrem alle zwei Jahre stattfinden Kongress Preise zur Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich Psychotherapie/Verhaltenstherapie. Neben dem DGVT-Preis, der mit 2?500 Euro dotiert ist, verleiht die DGVT auch einen mit 1.500 Euro ausgestatteten Förderpreis für herausragende Arbeiten junger Wissenschaftler/-innen.
Den DGVT-Preis 2014 erhielt Prof. Martin Hautzinger. Der Psychologe und Hochschullehrer ist Herausgeber mehrerer Lehrbücher auf dem Gebiet der Klinischen Psychologie und Verhaltenstherapie und seit 1996 Ordinarius für Klinische Psychologie am Psychologischen Institut der Universität Tübingen. Beim DGVT-Kongress 2014 leitete Prof. Hautzinger ein Symposium mit dem Titel „Entwicklungen bei der Therapie und Prävention affektiver Störungen“. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen dieses Symposiums. Der DGVT-Preis wurde von Rudi Merod, Mitglied im Vorstand der DGVT, und Judith Schild, Mitglied des Preiskuratoriums, überreicht.
Die Laudatio hielt Prof. Dr. Renate de Jong-Meyer
Den DGVT-Förderpreis teilten sich in diesem Jahr drei NachwuchswissenschaftlerInnen. Die Jury beurteilte drei Bewerbungen als gleichermaßen preiswürdig. Der DGVT-Förderpreis 2014 ging an folgende NachwuchswissenschaftlerInnen:
Dr. rer. nat Daniel David Ebert wurde ausgezeichnet für die Entwicklung eines verhaltenstheoretischen Versorgungskonzeptes zur Stabilisierung von stationären psychotherapeutischen Therapieerfolgen und für die Entwicklung und wissenschaftliche Evaluation von verschiedenen onlinebasierten präventiven und therapieunterstützenden Gesundheitstrainings
Dr. rer. nat. Samia Härtling erhielt den DGVT-Förderpreis für die Entwicklung eines spezifischen und innovativen Programms zur Behandlung der Errötungsangst.
Dr. Nele Nyenhuis wurde für die Entwicklung und Evaluation eines Trainingsprogramms zur Sekundärprävention einer Anpassungsstörung bei anhaltendem Tinnitus geehrt.
Die Preisverleihungen des DGVT-Förderpreises für David Daniel Ebert, Samia Härtling und Nele Nyenhuis fanden während des DGVT-Kongresses in Berlin im Rahmen des „Symposiums der DGVT-FörderpreisträgerInnen und Stipendiatinnen“ statt, in dem die FörderpreisträgerInnen ihre Arbeiten vorstellten.