Integration lohnt sich auch wirtschaftlich
Mehr staatliche Unterstützung beim Deutschlernen und weitere Investitionen in die Bildung von Geflüchteten verbessern nicht nur deren Integration in den deutschen Arbeitsmarkt, sondern lohnen sich langfristig auch für die öffentlichen Haushalte. Das geht aus einer neuen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung hervor. Zusätzliche Investitionen von 3,3 Milliarden Euro in Sprachkenntnisse und Bildung der 2015 zugewanderten Flüchtlinge können die fiskalischen Kosten bis zum Jahr 2030 um elf Milliarden Euro reduzieren. Die Studie beruht auf einem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanzierten Forschungsprojets, das die gesamtwirtschaftlichen und fiskalischen Wirkungen der Flüchtlingszuwanderung aus dem Jahr 2015 bis zum Jahr 2030 analysiert. Die Studie ist im Internet abrufbar. http://doku.iab.de/kurzber/2016/kb0217.ppdf
Quelle: Blätter der Wohlfahrtspflege, Ausgabe 2/2017, März/April, Jahrgang 164