Skip to main content
 
PsychThG

Statistiken zu den Approbationen und Zulassungen von Psychotherapeuten

09. Februar 2007

Das Psychotherapeutengesetz hat zwei neue Berufe geschaffen, und es hat einen Teil der Berufsangehörigen in den eng geregelten Bereich der kassenärztlichen Versorgung integrieren sollen.

 

Dabei gab es über die Zahlen der zu Approbierenden und über die Zahl der Zuzulassenden lange Zeit sehr unterschiedlichen Einschätzungen, die je nach Interessenlage eher über- oder eher unterschätzt wurden.

In der letzten Rosa Beilage haben wir (versehentlich ohne Quellenangabe) eine etwas ältere Übersicht zu den Approbierten aller Bundesländer wiedergeben (Stand März 1999). Dabei handelte es sich um Zahlen aus dem Niedersächsischen Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales, die von der Ministerin anlässlich der Ersten Sitzung des Errichtungsausschusses der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen vorgelegt wurden.

Wir haben nun in den vergangenen Wochen auf der Basis einer Länderumfrage eine aktualisierte Statistik zu den Approbationen zusammengestellt (Tabelle 1). Auf der folgenden Seite wird eine aktuelle Übersicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zu den Zulassungszahlen innerhalb der Kassenärztlichen Vereinigungen, Stand Frühjahr 2000, wiedergeben (Tabelle 2).

Tabelle 1: Aktuelle Zahlen der Bundesländer zu den Approbierten Psychologischen Psychotherapeuten (PP) und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP)

ausgestellte Urkundendavon Doppelappr. Anzahl Psycho
therapeuten*
Bundeslandinsges.PPKJP
Baden-Württemberg 4.1673.2529153173.850
Bayern 4.5393.811728(nicht erfasst) 4.539
Berlin 3.0032.633370422.961
Brandenburg 4023564636366
Bremen 4513737811440
Hamburg 1.1691.0291401121.057
Hessen 2.5302.0914391642.366
Meckl.-Vorpommern 249225247242
Niedersachsen 2.9002.230670ca. 302.870
NRW 7.601 ca. 5.781 ca. 1.820 ca. 790 6.811
Rheinland-Pfalz 1.116954162921.024
Saarland 3863325413373
Sachsen 67555112463612
Sachsen-Anhalt 211197140 (!)211
Schleswig-Holstein 1.00780420325982
Thüringen 3412875435306
insgesamt 30.74724.9065.8411.73729.010

 

Anmerkung: Alle Angaben ohne Gewähr. Einige Zahlen sind - bis Redaktionsschluss - nur als Schätzwerte von den zuständigen Landesbehörden zu erhalten gewesen.

Summe der Personen mit einer Approbation als Kinder-/Jugendlichenpsychotherapeuten und/oder als Psychologische Psychotherapeuten.

Tabelle: Anzahl der Psychotherapeuten und der offenen Planungsbereiche für Psychotherapeuten in den Kassenärztlichen Vereinigungen Anfang 2000 (Statistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, KBV)

Kassen-
ärztliche Vereinigung
Planungs-
bereiche
gesamt
Anzahl der Psychotherap. lt. Anlage 2.4 (1)Anteil
offener
Planungs-bereiche
in %
Anteil gesperrter Planungs-
bereiche in % von allen Planungsbereichen,
die offen sind für
Ärztliche
Psychotherap.
Psychol. u. Kinder-Jug. PT Summe
PsychTh.
Ärztl. Psychotherap. Psychol.
und
Kinder-Jug.
PT
Bayern 791.049,01.9613.010,0 22,834,2 0,0
Berlin 23 308,01.243 1.551,0 60,9 13,00,0
Brandenburg 18 10,9 115125,9 62,5 31,30,0
Bremen 2 104,8 304 408,8 0,0 50,0 0,0
Hamburg 1 178,0 660 838,00,0 100,0 0,0
Hessen 26 481,7 1.367 1.848,70,0 46,2 0,0
Koblenz 1153,6 129182,6 27,354,50,0
Meckl.-Vorpommern 13 20,5 6686,5 61,5 30,87,7
Niedersachsen 44 290,2 1.067 1.357,2 18,2 50,00,0
Nordbaden 11 235,2 452 687,227,3 36,4 0,0
Nordrhein 27473,61.884 2.357,637,0 59,30,0
Nord-Württemberg 13171,4513 683,9 38,5 38,5 0,0
Pfalz 1051,2 170221,2 30,0 50,0 0,0
Rheinhessen 3 44,1 116160,1 0,0 66,7 0,0
Saarland 6 41,6142183,6 33,3 66,7 0,0
Sachsen 26 47,9 227274,9 96,2 3,80,0
Sachsen-Anhalt 23 11,8 92103,8 82,6 17,40,0
Schleswig-Holstein 13 137,6 369506,6 0,0 38,50,0
Südbaden 10246,1 405651,10,0 30,0 0,0
Südwürttemberg9137,9 355492,90,0 33,3 0,0
Thüringen 20 12,6 133145,6 75,0 25,0 0,0
Trier48,4 6068,4 0,0 75,0 0,0
Westfalen-Lippe 27250,61.195 1.445,6 0,0 88,9 0,0
Bundesgebiet insg. 4174.366,7 13.025 17.391,2 34,3 39,60,2

Quelle: KBV-Übersichtsstatistik, auf der Grundlage der Meldungen der Kassenärztlichen Vereinigungen (bis spätestens Ende April 2000), veröffentlicht auch im Deutschen Ärzteblatt, ca. Juni/Juli 2000 - vgl. auch: Deutsches Ärzteblatt, Suppl. zu Heft 25/2000, S. 12ff

(1) nach den Bedarfsplanungsrichtlinien (auf der Grundlage von § 101 (4) SGB V): Arztgruppe 14 := Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie ärztliche Psychotherapeuten nach besonderem Verrechnungsschlüssel (überwiegend psychotherapeutisch tätige Ärzte werden mit dem Faktor 0,7 eingerechnet).