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Rosa Beilage 2/2014

Zahl der Ärzte nimmt weiterhin zu

23. Mai 2014
 

(am). Laut der jüngsten Statistik der Bundesärztekammer zum 31.12.2013 ist die Anzahl der berufstätigen Ärzte in Deutschland im letzten Jahr auf 357.252 gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs um 2,5 Prozent. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort. 2012 gab es einen Zuwachs um 1,9 Prozent. Seit Jahren steigt die Zahl der Ärzte kontinuierlich. Ein weitaus bedenklicherer Trend ist das stetig zunehmende Durchschnittsalter der niedergelassenen Ärzte. Es stieg im letzten Jahr von 52,8 auf 53,1 Jahre. Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, zeigt sich auf Grund der Daten besorgt: „Der Ärztemangel und der Mangel an Arztstunden sind keine Prognose mehr, sondern in vielen Regionen Deutschlands längst Realität. Und wir müssen davon ausgehen, dass sich dieser Mangel in den nächsten Jahren noch weiter verschärfen wird.“ Zwar nehme die Zahl der Ärzte zu, aber der Bedarf an medizinischer Versorgung steige ebenfalls auf Grund der alternden Bevölkerung und des erweiterten Behandlungsangebotes durch  den medizinischen Fortschritt. Darüber hinaus steige der Anteil der Ärzte, der Teilzeit arbeitet. Ein Anstieg in der Zahl der Ärzte gehe daher nicht zwingend auch mit einer Erhöhung der vorhandenen Behandlerstunden einher. Ulrike Elsner, Chefin des Ersatzkassenverbandes, schätzt die Lage anders ein. Nach den aktuellen Ärztezahlen sind laut Bedarfsplanung 80% der Gebiete überversorgt, 18% sind regelversorgt und bei gerade mal 2% besteht oder droht eine Unterversorgung. Aus diesem Grund spricht sie sich gegen eine weitere Erhöhung und für einen bessere regionale Verteilung der Ärzte aus.