Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 3. Mai 2011 hat die derzeitige Regelung der Sicherungsverwahrung für verfassungswidrig erklärt. Bis 2013 muss die Bundesregierung diesen Bereich komplett neu regeln. Rechtspolitisch umstritten ist derzeit die Unterbringung von weiterhin als gefährlich einzustufenden Straftätern in psychiatrischen Einrichtungen.
Wenn ich nach einem Vierteljahrhundert meinen Text lese, dann erlebe ich mich als einen Wutbürger. Die Wut steigt auf, wenn ich heute die rhetorischen „Bekehrungsbekenntnisse“ von Politikern höre, die noch vor einem halben Jahr eine profitträchtige Laufzeitverlängerung gerechtfertigt hatten. Wir haben ein Vierteljahrhundert verloren, in dem die Energiewende längst hätte vollzogen werden können! Alle Argumente für einen konsequenten Ausstieg aus der Kernenergie lagen seit mehr als 25 Jahren vor …
Psychotherapy in Europe – Disease Management Strategies for Depression, „Psychotherapie in Europa – Versorgungskonzepte für Menschen mit Depressionen“ lautete der Titel einer Konferenz der Bundespsychotherapeutenkammer im Februar 2011 in Berlin. Am Anfang stand ein wissenschaftliches Referat von Prof. Hans-Ulrich Wittchen (Technische Universität Dresden) zu Mental Disorders in Europe: Prevalence and Treatment Guidelines „Psychische Erkrankungen in Europa: Prävalenz und leitliniengerechte …
Vom 3. bis 4. Dezember 2010 fand in Berlin der 16. bundesweite Kongress „Armut und Gesundheit“ statt. Auf der inzwischen größten regelmäßig stattfindenden Public Health-Tagung in Deutschland diskutierten die TeilnehmerInnen verschiedenster Disziplinen über „Verwirklichungschancen für Gesundheit“.
Die Überwindung von Armut ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Förderung von Gesundheit. Das Konzept der „Verwirklichungschancen für Gesundheit“ – entscheidend geprägt vom Ökonomie-Nobelpreisträger …
zu Versorgungsverträgen zwischen der AOK-Niedersachsen und der Managementgesellschaft I3G anlässlich der Tagung "Ambulante Psychiatrie mit Budgetverantwortung – der nieder-sächsische Weg als Prototyp einer psychiatrischen Versorgung auf Augenhöhe" vom 30.3. bis 1.4. 2011 in der Evangelischen Akademie Loccum
Unter dem Titel „Nutzen und Kosten im Gesundheitswesen - Zur normativen Funktion ihrer Bewertung“ hat der Deutsche Ethikrat im Januar eine Stellungnahme veröffentlicht. Er will – im Kontext des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) und des geplanten Versorgungsgesetzes – dazu beitragen, dass die schwierigen Fragen der Verteilungsgerechtigkeit am Beispiel ethisch umstrittener gesundheitsökonomischer Bewertungsmethoden in den Blick von Politik und Öffentlichkeit geraten.
Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen an den Deutschen Bundestag:
einen Gesetzentwurf zur Änderung des SGB V vorzulegen, so dass Patienten und Patientinnen nach einem Krankenhausaufenthalt oder nach einer ambulanten medizinischen Behandlung bei Bedarf einen Anspruch auf Behandlungs-, Grundpflege und/oder hauswirtschaftliche Versorgung erhalten und
bei den Vertragspartnern nach § 17b Absatz 2 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der …
Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband begrüßt die Initiative des BMFSFJ, die bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf voranzutreiben.
Laut Statistischem Bundesamt wurden Ende 2007 rund 1,54 Millionen Menschen zu Hause versorgt. Davon erhielten 1,03 Millionen Pflegebedürftige ausschließlich Pflegegeld, das bedeutet, sie wurden in der Regel zu Hause allein durch Angehörige gepflegt. Jede/r zweite pflegende Angehörige ist berufstätig. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den nächsten Jahren …
In seiner Stellungnahme geht der Paritätische Wohlfahrtsverband auf einige zentrale Aspekte des Gesetzentwurfes ein sowie auf den vom Bundesrat verabschiedeten Änderungsvorschlag hinsichtlich der Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und Heranwachsenden (§ 25a AufenthG).
Zwangsverheiratungen stellen einen gravierenden Verstoß gegen die Menschenrechte dar. Wenn auch über den Umfang von Zwangsverheiratungen in Deutschland keine belastbaren Zahlen vorliegen, so wissen wir …