Dortmund, Chemnitz, Saarbrücken? Erfurt! Das wäre eine geografische Orientierung – noch lieber wäre mir als Papenburger eine nautische Bestecknahme!
Welche Probleme, welche Perspektiven? Ich möchte Sie knapp mit meiner eigenen vertraut machen. Ich bin 1979 nach dem Psychologiestudium nach Arezzo bzw. später Genua „ausgewandert“, um anschließend über die Psychiatriereform in Genua bei Heiner Keupp zu promovieren. Damals bildete die italienische Psychiatriereform so etwas wie eine Scheidelinie …
In der VPP 1/2005 hatten wir bereits darüber berichtet: Das Nationale Netzwerk Frauen und Gesundheit hatte schon vor geraumer Zeit die Kritik an den Grundlagen des deutschen nationalen Programms zur Brustkrebs-Früherkennung mittels Mammographie aufgegriffen und das Programm in Frage gestellt. Nach verschiedenen weiteren kritischen Stellungnahmen aus der Wissenschaft ist kürzlich ein Cochrane-Review (Götzsche & Görgensen, 2013) erschienen, in dem auf Basis einer Neubewertung vorhandener Studien …
Psychische Gesundheit war immer das Stiefkind des Gesundheitswesens in England: finanziell mangelhaft ausgestattet, stigmatisiert – und wenig diskutiert. Judith Varley zeigt, dass dies mit der Ökonomisierung nicht besser wird.
Die Krise im Gesundheitswesen in England hat eine Reihe von Gründen. Menschen mit schwerwiegendem chronischem Bedarf an Gesundheitsversorgung, die früher schneller gestorben wären, überleben jetzt länger, besonders die Hochbetagten, die sehr jungen (Frühgeborenen), die …
Copa para quem – wem nützt die Meisterschaft, fragen Kritiker der Fußball-WM in Brasilien. Ihr Protest entzündet sich auch an den Mängeln im Gesundheitssystem. Wie es um die medizinische Versorgung der Brasilianer bestellt ist, beschreiben Matthias Lehmphul (Text) und Jorge Cabral (Fotos) anhand von Beispielen aus Rio de Janeiro.
Autos hupen, Busse dröhnen, Presslufthammer wummern – in Ipanema, einem der teuersten Wohnorte Brasiliens, herrscht Dauerlärm. Oben auf dem Hügel hundert Meter über …
Die Versorgung von Soldatinnen und Soldaten mit einer einsatzbezogenen posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) ist neben militärischen Einrichtungen auch zunehmend Aufgabe ziviler PsychiaterInnen und PsychotherapeutInnen. Dabei besteht eine teilweise kontrovers geführte Diskussion, ob die Wiederherstellung der Dienstfähigkeit mit der Möglichkeit erneuter Auslandseinsätze ein Ziel der Behandlung von Soldatinnen und Soldaten mit einer einsatzbezogenen PTBS sein kann. Dieser …
Inzwischen fand ein Treffen unserer Kammeraktiven von der DGVT-Liste statt. Wir haben uns einen ganzen Nachmittag Zeit genommen, um für die kommenden Jahre Ziele und Perspektiven zu überlegen. Da wir in neuer Zusammensetzung in der Kammer arbeiten, wurden auch grundsätzliche Fragen besprochen.
Eine Satzungsänderungskommission wird einberufen, um unsere Satzungen auf Unstimmigkeiten zu überprüfen. Einzelheiten sind noch nicht bekannt, wohl aber werden mögliche …
Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Bayern: Vorstandmitglied Enger äußert sich zur Kostenerstattung!
Die ständig steigende Zahl von Psychotherapien in der Kostenerstattungen (nach § 13 Abs. 3 SGB V) muss als deutlicher Indikator für die unzureichende Deckung des psychotherapeutischen Versorgungsbedarfs interpretiert werden. Dies passt allerdings schlecht dazu, dass die KVen mantraartig behaupten, dass die sog. Bedarfsplanung speziell im Bereich der Psychotherapie eine ausreichende Versorgung …
Medizinischer Dienst der Krankenkassen Berlin-Brandenburg (MDK BB) trägt zur Aufklärung bei
In Berlin nehmen wir einen Anstieg der Psychotherapie im Rahmen des Kostenerstat-tungsverfahrens wahr. Viele Neu-Approbierte entscheiden sich, nach dem Abschluss ihrer Psychotherapieausbildung an einem der 20 Ausbildungsinstitute in Berlin, für die Eröffnung einer Kostenerstattungspraxis. Dabei ist vielen zu Beginn nicht bewusst, dass der „Bericht an den Gutachter zu Einleitung einer Psychotherapie“ an …