Die erste Sitzung des GK II in diesem Jahr fand in der International Psychoanalytic University in Berlin statt – nicht alt und ehrwürdig, diese kleine junge Hochschule, aber beeindruckend innovativ und dynamisch, in einer Seitenstraße am Spreebogen gelegen. Sicher ein wichtiges Symbol für die neuen Entwicklungen in der Hochschullandschaft – wo allerorten Hochschulen gegründet werden, die manches Mal sogar den formalen Status einer Universität (oder gleichgestellt) von den zuständigen Behörden …
Die „Gemeinsame Empfehlung Begutachtung“ der BAR ist eine gute Informationsgrundlage für alle KollegInnen, die eine sozialmedizinische Begutachtung verfassen wollen oder richtig lesen wollen. Die Empfehlung der BAR dient als Grundlage für die Bewilligung sämtlicher Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe. Die Gemeinsame Empfehlung bezieht sich dabei auf alle Leistungsgruppen und Leistungsträger. Eine wichtige Basis der Empfehlung ist die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, …
Die Frage, wie Einwanderung nach Deutschland gestaltet sein soll, ist seit langem Gegenstand intensiver gesellschaftspolitischer Debatten. Der Paritätische hat sich zu dieser Frage im Jahr 2012 grundsätzlich positioniert und 2015 zur Frage der Zuwanderung von Pflegekräften Stellung genommen[1]. Die dort formulierten grundsätzlichen Ziele behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Dazu gehört etwa, dass zur Deckung des Arbeitskräftebedarfs zunächst die inländischen Potentiale genutzt …
Einer aktuellen Studie des IGES-Instituts und des Sozialrechtlers Prof. Dr. Gerhard Igl zufolge („Leistungsbewilligungen und -ablehnungen durch Krankenkassen“) sind Versicherte häufig nur unzureichend über ihre Rechte aufgeklärt. Lediglich ein Viertel der PatientInnen legt Widerspruch ein, wenn ein von ihnen gestellter Leistungsantrag (z.B. Vorsorge- oder Rehabilitationsleistung) von ihrer Krankenkasse abgelehnt wird. Spannend ist die Betrachtung der gestellten Widersprüche, denn hier zeigte …
Zu Beginn der diesjährigen Frühjahrstagung der Ausbildungsinstitute berichten die ABZ-Leitungen über Neuigkeiten aus den jeweiligen Standorten. Die folgende Auswahl beschreibt Themen, die in letzter Zeit vor Ort eine besondere Bedeutung erlangt haben und von standortübergreifendem Interesse sind. So wird von den meisten KJP-Instituten (z.B. Berlin, Hamburg/Hannover, Köln, München, Münster) von Schwierigkeiten in der zeitnahen Gewinnung von PT1-Plätzen in den Kliniken berichtet, während die …
Die Kanzlerin zeigte sich im Deutschlandforum beeindruckt, mit wie viel Leidenschaft in vielen Ländern für eine Verbesserung der Lage von Menschen mit psychischen Krankheiten gekämpft wird.
vonGeorgSchomerus
Zum dritten Mal hat die Bundeskanzlerin nationale und internationale Experten zu einem „Deutschlandforum“ ins Bundeskanzleramt eingeladen, um wichtige Zukunftsfragen zu diskutieren. Vom 21. – 22. Februar 2017 trafen sich etwa 120 Wissenschaftler, Aktivisten und Vertreter internationaler …
„Die vernetzte Gesellschaft sozial gestalten“ – so lautete das Leitthema des 10. Kongresses der Sozialwirtschaft. Vom 26. bis 28. April trafen sich in Magdeburg rund 400 Führungskräfte aus der Sozialwirtschaft zum Austausch und auf der Suche nach neuen Impulsen. Zum zwanzigjährigen Jubiläum befassten sich die Kongressveranstalter – die Bank für Sozialwirtschaft, die BAGFW und der Nomos Verlag – mit der Zukunft: In drei Impulsvorträgen und acht Workshops ging es um Trends und Megatrends für …
Bei den Gesundheitsausgaben der Staaten gibt es weltweit große Unterschiede – der Abstand zwischen armen und reichen Ländern ist seit den 1990er Jahren größer geworden. Das geht aus einer Studie des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) aus Seattle (USA) hervor, die anlässlich der Frühjahrstagung der Weltbank im April veröffentlicht wurde. Darin wurden die Ausgaben zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten international verglichen.
Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung lehren an Universitäten, Hochschulen, Fachschulen und Weiterbildungseinrichtungen als Dozenten - ein bislang einmaliges Projekt in Deutschland.
Auf den ersten Blick scheinen die Welten unvereinbar: Menschen mit sogenannten geistigen (vgl. Kasten „Behindert sein und behindert werden“) Behinderungen dozieren in der Welt der Exzellenz, namentlich in den Universitäten. Doch genau das ist in Schleswig-Holstein dauerhaft gelungen.