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Rosa Beilage 4/2010

OPS 2011: DIMDI veröffentlicht endgültige Fassung [1]

Das DIMDI hat die endgültige Fassung der Version 2011 des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) veröffentlicht. Rund 250 Vorschläge aus Fachgesellschaften und von Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken sowie zusätzliche Anforderungen aus der Weiterentwicklung des Entgeltsystems für Krankenhausleistungen sind in die neue Version eingeflossen. Viele Prozeduren können mit der neuen Version präziser und differenzierter verschlüsselt werden. Der Niederlande OPS ist eine …

Rosa Beilage 4/2010

Themenheft „Depressive Erkrankungen“ in der Gesundheitsberichterstattung des Bundes erschienen

In der Reihe "Gesundheitsberichterstattung des Bundes", die das Robert-Koch-Institut in Berlin herausgibt, ist im September ein Heft über Depressionen erschienen. Die Publikation wurde von so namhaften Autoren wie Hans-Ulrich Wittchen, Frank Jacobi, Michael Klose und Livia Ryl verfasst. Das Themenheft 51 „Depressive Erkrankungen“ ist erhältlich beim Robert-Koch-Institut unter www.rki.de. Klicken Sie auf „Gesundheitsberichterstattung und Epidemologie“ und dann auf „Gesundheitsberichte“. Sie …

Rosa Beilage 4/2010

Medizinstudium mit Bachelor und Master kommt [1]

News SelectedGanz im Schatten des GKV-Finanzierungsgesetzes, das am 12. November den Bundestag passierte, stand eine weitere bedeutende gesundheitspolitische Entscheidung: Für das Medizinstudium wird an den Universitäten Oldenburg und Groningen () das Bachelor-Master-System eingeführt. Der Wissenschaftsrat, das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium der Republik, hat das deutsch-niederländische Gemeinschaftsprojekt abgesegnet. Die Umsetzung gilt als sicher, weil Niedersachsens …

Gesundheitspolitik

Teilhabe am Arbeitsleben gestalten[1]

Qualitätskriterien für die WfbM für seelisch behinderte Menschen – Diskussionspapier des DGSP-Fachausschusses Arbeit und Beschäftigung

von Friederike Steier-Mecklenburg

Der Fachausschuss Arbeit und Beschäftigung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) hat sich eingehend mit den Möglichkeiten von Arbeit für seelisch behinderte Menschen in Werkstätten beschäftigt. Anlass hierfür war die eher ablehnende Haltung gegenüber den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), die in der …

Gesundheitspolitik

Kritische Begleitung wird eingefordert[1]

Fragen der DGSP an die Integrierte Versorgung

 

von Christel Achberger (Diplom-Psychologin und Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der DGSP)

Im erweiterten Vorstand der DGSP werden die Praxismodelle der Integrierten Versorgung intensiv diskutiert. Christel Achberger hat die bisherigen Ergebnisse zusammengefasst.

Kommentare hierzu sind ausdrücklich erwünscht!   

 

Die Modelle zur Integrierten Versorgung eröffnen eine Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen im Gesundheitsbereich. …

Gesundheitspolitik

Über den (Galgen-) Humor in der Psychiatrie – „Die Lösung eines Problems ändert die Art desselben“[1]

von Alice Wunderland

Nach landläufiger Meinung ist die Psychiatrie ein Ort des Schreckens; mindestens aber ein Ort, an dem sehr ernst und konzentriert am psychischen Leid gearbeitet wird. Die Krankheits- und Lebensgeschichten erscheinen auf den ersten Blick traurig, manchmal auch tragisch, und aus Respekt vor dem ganzen Elend scheint sich ein humoristischer Blick auf die Angelegenheit zu verbieten.

Doch bei allem Ernst kommen Liebhaber vor allem der absurden Komik in der Psychiatrie voll auf …

Gesundheitspolitik

Neue Formen der ambulanten Versorgung – Hindernisse und Chancen

Dr. Lothar Wittmann

Vortrag L. Wittmann (Publikationsfassung München, 09.10.2010

Abstract: Ausgehend von der Motivationsfrage an die Profession, eingedenk der vorsichtigen Haltungen der Psychotherapeutenschaft, wird nach den gesundheitspolitischen und gesundheitsökonomischen Rahmenbedingungen von Veränderungen der ambulanten Praxis gefragt. Es werden acht (hypothetische) Mythen der Gesundheitspolitik/Gesundheitsökonomie in ihren Auswirkungen auf Veränderungsmöglichkeiten diskutiert. Unter …

EABCT

EABCT-Kongress 2010 in Mailand

Der Kongress der European Association of Behavioural and Cognitive Therapies (EABCT) fand vom 7. bis 10. Oktober 2010 unter dem Motto „Links“ (Verbindungen) in Mailand statt. Er hatte sich zum Ziel gesetzt, unterschiedliche therapeutische Ansätze, aber auch wissenschaftliche und klinische Konzepte zusammenzufügen.

Dementsprechend stellte Isaac Marks in seiner Eröffnungsvorlesung ein Projekt vor, das die Klassifizierung verschiedener psychotherapeutischer Ansätze verfolgt und diese ganz …

Gesundheitspolitik

Neuroleptika: vier Jahrzehnte Dosierungsempfehlungen in ausgewählten Lehrbüchern – „Worüber diskutieren wir eigentlich?“[1]

von Asmus Finzen

 

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie hat Ende 2007 eine Debatte über Gebrauch und Missbrauch von Neuroleptika initiiert, über „Fluch und Segen“, „Chance oder Desaster“. Angestoßen wurde sie von Volkmar Aderhold, der sie auch weiterhin prägt.

Die Debatte, die anfangs vor allem auf die – lange bekannte – erhöhte Mortalität unter Neuroleptika abhob, hat sich zunehmend differenziert. Man kann heute schon sagen, dass sie ähnlich wie die Soteria-Debatte in den …

VPP 4/2010

DGVT-Interview mit Prof. Dr. PETER GOTTWALD und Prof. Dr. DIETMAR SCHULTE

durchgeführt am 19. Juli 2010 von STEFFEN FLIEGEL

 

Vorspann:       

Der DGVT-Vorstand hat beschlossen, in loser Reihenfolge Interviews mit wichtigen früheren Förderern des Verbandes führen zu lassen. Damit soll zum einen eine Ehrung und Wertschätzung dieser Personen für ihr Engagement verbunden sein. Zum anderen sollen aber die heutigen Mitglieder mehr über die Historie, die Wurzeln und die zum Teil sehr spannungsgeladenen Entwicklungslinien der DGVT und die Entwicklung der …