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Juristisches

Reiserücktrittversicherung greift nicht bei psychischen Erkrankungen

In einem noch nicht rechtskräftigen Urteil des Amtsgerichts München (Az.: 172 C 3451/13) gaben die Richter dem Reiserücktrittsversicherer Recht, der die Erstattung der Stornokosten abgelehnt hatte, da psychische Erkrankungen laut Versicherungsbedingungen ausgeschlossen sind. Der Kläger war an Depression erkrankt und konnte die Reise nicht antreten.

Eine möglichst reibungslose, kostengünstige Vertragsabwicklung sei gerade bei der Einbeziehung psychischer Erkrankungen erheblich erschwert, …

Versorgung

Entscheidungshilfe für PatientInnen bei wichtigen gesundheitlichen Fragen

(kb). Die Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (Träger der Stiftung: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, IQWiG) hat eine Entscheidungshilfe entwickelt für PatientInnen, die vor schwierigen Entscheidungen stehen ihre Gesundheit oder ihr soziales Leben betreffend. Der vorgeschlagene Fragenkatalog soll dabei helfen, sich über persönliche Bedürfnisse klar zu werden, die nächsten Schritte zu planen  und anderen an der Entscheidung beteiligten …

Versorgung

Der schnelle Weg zum Therapeuten

Hilfeportal Sexueller Missbrauch: PsychotherapeutInnen können sich registrieren lassen

Rosa Beilage 3/2013

PubPsych – Open Access Psychologie-Suchportal

PubPsych, das neue Psychologie-Suchportal mit europäischem Schwerpunkt, steht ab sofort weltweit kostenlos für Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit zur Verfügung (http://pubpsych.de).

PubPsych bietet einen breiten und fundierten Überblick über psychologisches Wissen und wird unter Federführung des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) von kooperierenden europäischen und amerikanischen wissenschaftlichen Informationsanbietern bereitgestellt. Das PubPsych …

Aktuell

Rosa Beilage zur VPP 3/2013 erschienen

In unserer Rosa Beilage finden Sie – wie immer - Aktuelles aus der psychosozialen Fach- und Berufspolitik.

VPP 3/2013

„Zwischen Körper und Seele“ Bericht über die 19. DGVT-Workshoptagung im April 2013 in Tübingen

„Zwischen Körper und Seele - Somatoforme Störungen und körperliche Erkrankungen in der Psychotherapie“ – so lautete der Titel der 19. Workshoptagung der DGVT, die vom 11. bis zum 13. April 2013 in Tübingen stattfand. 215 TeilnehmerInnen nutzten die Gelegenheit, sich in insgesamt 17 Workshops, sechs Fallseminaren und zwei Vorträgen zu diesem Thema fortzubilden und zusätzlich kollegialen Austausch zu pflegen. 

Das Programm bildete die gesamte Bandbreite des titelgebenden Bereichs ab: In den …

VPP 3/2013

Der Gemeinsame Bundesausschuss im Brennpunkt gesundheitspolitischer Entscheidungen - Die verfassungsrechtliche Stellung des Gemeinsamen Bundesausschusses im System der Gesetzlichen Krankenversicherung*[1]

Peter Axer

Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren die Kompetenzen des Gemeinsamen Bundesausschusses erheblich geweitet und ihn institutionell ausgebaut und gestärkt, obschon zahlreiche Stimmen im juristischen Schrifttum verfassungsrechtliche Zweifel gerade in Bezug auf die demokratische Legitimation seines Handelns äußern. Angesichts der weitreichenden und einschneidenden Auswirkungen der vom Gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Richtlinien auf die Leistungserbringung sowie auf den Inhalt …

VPP 3/2013

Suizidalität und Internet: Zwischen Gefährdung und Hilfe[1]

 

»Heute nicht Tatort gucken!«, titelte die »Bild am Sonntag« im Jahr 2002 und warnte vor dem SWR-Film »1000 Tode«. »Selbstmordszenen gefährden Jugendliche«, hieß es. Dabei berief sich das Blatt auf den sogenannten »Werther-Effekt«. Der Goethe-Roman »Die Leiden des jungen Werthers« (1774) hatte seinerzeit etliche Suizide ausgelöst. Psychologen warnten vor den drastischen Szenen, die insbesondere Jugendliche gefährden würden, weil sie die Suizidneigung verstärkten und zu Angstträumen führten.

Die …

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Von Bürgerversicherung bis Pflege-Bahr

Die gesundheits- und sozialpolitischen Programme der Parteien sind sehr unterschiedlich. Im Folgenden haben wir die Kernaussagen für Sie zusammengefasst. Nach der Bundestagswahl am 22. September wissen wir, welche Projekte angepackt werden.

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Fragen zur Gesundheits- und Sozialpolitik an Hilde Mattheis (SPD)

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 befragte die DGVT die Parteien zu ihren gesundheits- und sozialpolitischen Vorstellungen. CDU/CSU und FDP beantworteten unseren Fragenkatalog bereits im Frühjahr (siehe VPP 2/2013). Nun nahm noch Hilde Mattheis, SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Gesundheitsausschuss, Stellung.