Depressionen sind von steigender gesellschaftlicher Relevanz. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über Epidemiologie und Auswirkungen von Depressionen in Deutschland und zeigt Möglichkeiten auf, wie die durch Depressionen verursachte Krankheitslast verringert werden kann.
Die wissenschaftliche Psychiatrie hat in der Schizophrenieforschung der letzten fünfzehn Jahre ihre Ressourcen im Wesentlichen für Genetik, Bildgebung und Atypika eingesetzt. Die therapeutischen Innovationsbemühungen der letzten Jahre betrafen vor allem die Neuroleptika: Förderung der „Compliance“ (z.B. durch Psychoedukation) und möglichst frühe Einnahme nach Ausbruch einer Psychose als Verkürzung der „DUP“[2] bzw. bereits vor der akuten Psychose als „Früherkennung“. …
Die Evaluation und Qualitätssicherung von Programmen zur Prävention und Gesundheitsförderung haben große Defizite - in Deutschland ebenso wie in anderen Industriestaaten.
Die Dominanz chronischer, in erheblichem Umfang prävenierbarer Erkrankungen sowie die sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen gebieten sowohl aus gesundheitlichen wie auch aus ökonomischen Gründen den systematischen Auf- und Ausbau der v. a. nicht-medizinischen Primärprävention.
Nachdem die zwischen Bund und Ländern bereits abgestimmten Pläne für ein Präventionsgesetz 2005 wegen der vorgezogenen Bundestagswahl ad acta gelegt worden waren, hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) sie nun in leicht veränderter Form wieder aufgenommen, um in der Großen Koalition darüber zu verhandeln.
Zum 6. Mal wurden die Praxistage unter dem Motto: von Praktikern für Praktiker durchgeführt und 195 TeilnehmerInnen (davon 85 AusbildungsteilnehmerInnen aus den ABZs Krefeld, Münster/Datteln und Köln) hatten sich zu den 9 Kurzworkshops am Samstagnachmittag und 7 Langworkshops am Sonntag eingefunden.