Skip to main content
Gesundheitsreformen

Gesundheitspolitik der großen Koalition

Das Bundeskabinett hat am 12.07.06 den von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt vorgelegten Eckpunkten zu einer Gesundheitsreform 2006 zugestimmt. Die Eckpunkte dienen als Grundlage zur Erarbeitung des Gesetzentwurfes, der im Herbst vorgelegt werden soll.

Waltraud Deubert

Stand der Gesundheitsreform

Gesundheitsreform

In ihrer ersten Regierungserklärung musste die Bundeskanzlerin noch einräumen, dass es in den Koalitionsverhandlungen nicht gelungen ist, sich auf ein gemeinsames Reformkonzept zu einigen. Die Vorstellungen von Union und SPD mit der solidarischen Gesundheitsprämie bzw. der Bürgerversicherung verfolgten zu unterschiedliche Ansätze.

Welche Möglichkeiten diskutiert die Koalition zur Zeit?

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat ihr Konzept für die Reform des …

Waltraud Deubert

Eckpunkte zur Gesundheitsreform 2006 - Beschlüsse der Regierungskoalition vom 2. und 3. Juli 2006

Union und SPD hatten sich viel vorgenommen. Die Reform galt als eines der wichtigsten Projekte der Großen Koalition. Monatelang haben Union und SPD für ihre Konzepte einer Gesundheitsreform gerungen. Bereits vor den abschließenden Beratungen am 2. und 3. Juli wurde deutlich, dass sich die Spitzen der Regierungskoalition nur auf Eckpunkte einigen werden. Wesentliche Ergebnisse der Einigung sind:

Gesundheitheitsfond

In den Gesundheitsfond sollten ursprünglich alle einzahlen: Arbeitgeber, …

Waltraud Deubert

Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG)

Der Bundesrat hatte das Arzneimittelspargesetz (AVWG) der großen Koalition zunächst gestoppt und folgte damit einer Empfehlung seines Gesundheitsausschusses.

Gesundheitsreformen

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zum Vertragsarztrecht am 24. Mai 2006 in Berlin beschlossen

Der Gesetzentwurf ist nicht ganz identisch mit dem Referentenentwurf (siehe Bericht vom 26. Mai); nach der Anhörung am 8. Mai wurden einige Änderungen vorgenommen.

Gesundheitsreformen

Presseerklärung des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte zu den Protesten der niedergelassenen Ärzte am 24. März in Berlin

Die Folgen einer verfehlten Gesundheits- und Arzneimittelpolitik können nicht mit noch mehr Bürokratie und der weiteren Ökonomisierung des Arzt-Patienten-Verhältnisses kuriert werden.

Prof.Dr. Dietrich Wulf, Vorsitzender des vdää

Presseerklärung des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte vom 15.03.2006 zu den Protestaktionen von Klinikärzten und den Forderungen nach isolierter Gehaltserhöhung für Ärzte

Mit den Protestaktionen der letzten Wochen haben es die Ärztinnen und Ärzte geschafft, ihre Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten zum Gegenstand öffentlichen Interesses zu machen.

Gesundheitsreformen

Daten und Fakten zur Situation der Ärztinnen und Ärzte aus dem Gesundheitsministerium

Das Ministerium für Gesundheit hat angesichts der Ärzteproteste gegen schlechte Arbeits­bedingungen und Leistungskürzungen ein Faktenpapier veröffentlicht.

Gesundheitsreformen

"Ulla raus" - Aktionstag der Ärzte als Mittwochsdemo und Tag der geschlossenen Praxen

Wer in den verhärmten Gesichtern deutscher Ärzte an diesem nasskalten 18. Januar vor dem Bundesgesundheitsministerium zu lesen verstand, erhielt eine Ahnung davon, wie Deutsch­lands Doctores leiden.

Waltraud Deubert

Erwartungen an die große Koalition in Berlin

Was ist gesundheitspolitisch von der großen Koalition zu erwarten? Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) und die Spreche­rin der UNION, An­nette Widmann-Mauz nutzten verschiedene öffentliche Veranstaltungen, um ihre Positionen deutlich zu machen. Gelegenheit hatten sie u. a. durch die Einladung der Allgemeinen Orts­kran­kenkasse (AOK), die Ulla Schmidt und die gesundheitspolitischen SprecherInnen der Bundestagsfraktionen am 14. Dezember 2005 zu einem Dialog in die Landesvertretung …