Presseinformation der DGVT und des DGVT-Berufsverbands
Nach einer Welle von Berichten Betroffener beschloss die Bundesregierung im März 2010 die Einrichtung eines Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ (Runder Tisch Sexueller Kindesmissbrauch). Im November 2011 legte dieser seinen Abschlussbericht vor. Er empfahl darin die Einrichtung eines Ergänzenden Hilfesystems für Personen, …
Die Landesgruppe der DGVT hatte sich am 10. 11. 2017 zu einem Treffen zusammengefunden, um die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre auszuwerten und die weitere Arbeit in NRW zu planen. Wir hatten die Aktiven der DGVT nach Krefeld eingeladen, um eine bessere Koordination unserer Aktivitäten und eine Perspektive für die Landesgruppenarbeit anzusprechen. Die Landesgruppe war aufgefordert, sich damit zu befassen, was in Zukunft von Landesprechern erwartet wird und welche Mitglieder bereit sind, …
Welche Ziele hat die Regionalisierung, die u.a. durch die Landessprecher*innen abgebildet wird? Das Anliegen der Regionalisierung innerhalb der DGVT (nach Bundesländern) ist es, verschiedene Themen aus der Gesundheitspolitik, der Fachpolitik und der Berufspolitik regional-spezifisch für Ihr Bundesland zu diskutieren und somit die regionalen Besonderheiten stärker zu berücksichtigen. Sie sind als Mitglied der DGVT laut Ihrem Wohn- oder Arbeitsort i.d.R. einem Bundesland zugeordnet. Interessierte …
Einmal im Jahr kommen Vertreter*innen des gesamten DGVT-Verbunds – Fachverband mit Fort- und Weiterbildung und Verlag sowie AusbildungsAkademie – und des DGVT-Berufsverbands (DGVT-BV) zusammen, um sich über die aktuellen gesundheits- und berufspolitischen Entwicklungen auszutauschen und gemeinsam Perspektiven zu entwickeln.
Ein Schwerpunkt beim Treffen in Hannover 2017 waren die Berichte der Kommissionen und zahlreichen Fachgruppen von DGVT und DGVT-Berufsverband, die wir nachfolgend abdrucken:
„Spiel-Raum-Therapie“, so das Motto der 16. DGVT-Praxistage der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in Berlin. Dass es wichtig ist, dem Spiel Platz in der therapeutischen Arbeit einzuräumen, geht aus dem Zitat von Hans Zulliger „Das Spiel ist die Sprache des Kindes“ hervor. Nur so können wir wirklich verstehen, was uns unsere Patientinnen und Patienten mitteilen wollen. Das Spiel ist Teil ihrer Lebenswelt. Uns in ihrer Welt zurechtzufinden erfordert somit auch, uns in ihrer Spielwelt …
Am 13.11.2017 trafen sich die Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Versorgung im Akutkrankenhaus (BAG- PVA) in Frankfurt. Es war seit langem mal wieder ein persönliches Treffen, ansonsten erfolgt der Austausch per Mail. Anfang 2017 hatte man dieses Treffen verabredet, da aufgrund der immer geringer werdenden Anzahl der in der BAG teilnehmenden Fachverbände diskutiert werden sollte, ob ein Fortbestehen der Bundesarbeitsgemeinschaft noch weiter Sinn mache.
Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit – der Name ist leider nicht ganz Programm. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von 97 Organisationen und Initiativen aus den Bereichen Selbsthilfe, Gesundheitsversorgung mit Schwerpunkt Psychiatrie, Gesundheitsförderung und Politik. Auch die DGVT ist dabei. Das Bündnis wurde 2006 gegründet und ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, der Stiftung für Seelische Gesundheit im Stifterverband für die …
typo3/#_ftn1Erschienen in: Gesundheit braucht Politik. Zeitschrift für eine soziale Medizin, hg. vom Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Nr. 3/2017
„Mensch, achte den Menschen“ – Diese Inschrift ist an der Gedenkstele zu lesen, die 1964 auf dem Friedhof des psychiatrischen Landeskrankenhauses Hadamar aufgestellt und mit einer Ansprache von Pastor Martin Niemöller eingeweiht worden ist zur Erinnerung an die 15.000 Menschen, die hier im Nationalsozialismus im Rahmen der …
typo3/#_ftn1Wer BeamtInnen gesetzlich krankenversichern will und sich – wie der Hamburger Senat – von Modellen wie der Bürgerversicherung eine Entlastung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie der Staatskasse erhofft, befindet sich auf dem Holzweg. Zum einen ist der Beamtenstatus klar definiert und das Beamtenrecht kein Wunschkonzert. Zum anderen sind die Motive solcher Bestrebungen zweifelhaft: Gleichsein ist alles, lautet die Maxime.