Der G-BA hat am 21.9.2017 Verfahrensregeln beschlossen, nach denen PatientInnen künftig vor bestimmten geplanten Eingriffen eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung einholen können. Die ersten Operationen, für die das strukturierte Zweitmeinungsverfahren in Zukunft angewendet werden kann, sind Eingriffe an den Gaumen- und/oder Rachenmandeln (Tonsillektomie, Tonsillotomie) und Gebärmutterentfernungen (Hysterektomien). Geregelt wurde unter anderem, über welche besonderen Qualifikationen …
(kb). ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen können gegen Einträge auf Bewertungsportalen vorgehen, wenn diese Falschbehauptungen enthalten: „Wer Negativbehauptungen über andere veröffentlichen will, muss deren Richtigkeit beweisen können.“ Dies hat das Landgericht München in einem Urteil vom 3.3.2017 entschieden. Damit wurden die Rechte von HeilberuflerInnen gegenüber Bewertungsplattformen nochmals gestärkt.
Ausgangspunkt für diese Rechtsprechung war der Fall eines Zahnarztes, über den im …
(wd). Das DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information) gibt die Operations- und Prozedurenschlüssel (OPS) jährlich neu heraus und hat die endgültige Fassung der Version 2018 veröffentlicht. Der OPS ist eine Grundlage für die Entgeltsysteme. Operationen und Prozeduren müssen im ambulanten und stationären Bereich nach dem OPS verschlüsselt werden.
Dabei hält sich das DIMDI eng an die entsprechende Vereinbarung zwischen GKV-Spitzenverband und dem Verband der Privaten …
Wer als Psychologische(r) PsychotherapeutIn oder Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutIn in einer kommunalen Einrichtung arbeitet und damit in den Anwendungsbereich des Tarifvertrags für den Öffentlichen Dienst, Bereich der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (TVöD/VKA) fällt, kann noch bis zum 31.12.2017 die Höhergruppierung in die Entgeltgruppe 14 beantragen. Die Höhergruppierung erfolgt stufengleich, wobei der Status vom 01.01.2017 maßgeblich ist. Wer also zu diesem Zeitpunkt in …
Die zweite Sitzung des GK II in diesem Jahr fand am 21.10.17 in Köln statt. Die Sitzung wurde dieses Mal von den beiden systemischen Gesellschaften, Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) und der Systemischen Gesellschaft (SG) organisiert und ausgerichtet und fand, wie immer, in entspannter Atmosphäre, statt. Die vier Kollegen aus den beiden Verbänden, Dr. Ulrike Borst, 1. Vorsitzende Systemische Gesellschaft, Dr. Björn Enno Hermans, 1. Vorsitzender …
Im Juli dieses Jahres ist – nach rund dreijähriger Arbeit und Auswertung von rund 3000 Studien - der Abschlussbericht des IQWiG zur Systemischen Therapie als Psychotherapieverfahren bei Erwachsenen erschienen. Nach der Wissenschaftlichen Anerkennung durch den WBP 2008 war dies der nächste Meilenstein für die Systemische Therapie auf dem Weg zur Kassenzulassung.
Im Bericht bescheinigt das IQWiG Systemischer Therapie darin Wirksamkeit für folgende Diagnosegruppen: Angst- und Zwangsstörung, …
(wd). Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat Anfang November ein Internetportal zum Thema „Migration und Gesundheit“ eingerichtet. Das neue Informationsangebot richtet sich vornehmlich an Migrantinnen und Migranten, aber auch an haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die in der Flüchtlings- und Migrationssozialarbeit tätig sind. Das Angebot soll helfen, sich mit dem Gesundheitswesen in Deutschland vertraut zu machen und Fragen rund um die eigene Gesundheit zu beantworten.
Beraten und Unterstützung bei der psychosozialen Versorgung von Geflüchteten: Diese Aufgabe übernimmt in Berlin ein Pilotprojekt der Charité und des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). "TransVer" heißt das Netzwerk, das einerseits Hilfebedürftigen Beratung und Vermittlung in geeignete Angebote der psychosozialen Regelversorgung anbietet. Andererseits sollen Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, durch Fortbildungen gestärkt werden. TransVer wird über …
Das bundesweit erste regionale Modellprojekt zur Stärkung der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung verfolgt das Ziel, mehr nicht deutschsprachige PatientInnen in die fachgerechte Versorgung zu integrieren.
Das Modellprojekt richtet sich an niedergelassene PsychotherapeutInnen und PsychiaterInnen (auch KostenerstatterInnen) in Hamburg. Sie erhalten unbürokratisch Zugang zu professionellen SprachmittlerInnen für die Behandlung ihrer PatientInnen.
(wd). Präventionsforum der Nationalen Präventionskonferenz am 13.09.2016 in Berlin. Dokumentation. Hrsg.: Die Träger der Nationalen Präventionskonferenz (NPK).
Die Dokumentation enthält zudem weitere Links zu den „Teilnehmenden Organisationen“, der „Vorab-Befragung der TeilnehmerInnen des Präventionsforums“ sowie den Impulsreferaten zum Nachlesen.
Weitere hilfreiche Informationen zum Präventionsforum finden sie auch unter: …