Unter Berücksichtigung des Krankheitsgeschehens seit 1997 nehmen die Krankheitstage infolge von psychischen Erkrankungen bei gleichzeitigem Rückgang des Krankheitsgeschehens insgesamt zu. So stieg die Anzahl der AU-Tage von 68 Tagen in 1997 auf 111 Tage im Jahre 2003. Dies ist eine Zunahme des absoluten Krankheitsgeschehens um 62,3 % in nur 6 Jahren.
Der Anteil psychischer Erkrankungen am gesamten Krankheitsgeschehen …
Bereits vor mehreren Jahren schrieb der Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen in seinem Jahresgutachten, dass der Gesundheitssektor nicht nur als Beitrag zum Sozialsystem, sondern auch als Wirtschaftsfaktor interpretiert und bewertet werden solle. Immerhin habe er einen erheblichen Anteil an der Volkswirtschaft und sei zudem relativ immun gegen die Auswirkungen von konjunkturellen Schwankungen. …
Die Probleme im Zusammenhang mit den Anträgen zur Approbation und den Anträgen auf bedarfsunabhängige und bedarfsabhängige Zulassung beschäftigen uns weiterhin.
Siegfried Zepf, Annette Marx und Ute Mengele, Homburg/Saar
Gemeinsam mit dem saarländischen Verband der Vertragspsychotherapeuten (VVPS) untersuchten wir im Zeitraum 1.4. - 30.6.2000 die psychotherapeutische Versorgungslage der Erwachsenen sowie der Kinder und Jugendlichen, wie sie sich im Saarland 1 Jahr nach In-Kraft-Treten des Psychotherapeuten-Gesetzes (PsychThG) darstellt.
Wir hatten bereits in den letzten Heften darüber berichtet (VPP 4/01, S. 783): seit über einem Jahr läuft ein Antrag auf Änderung der Bewilligungsschritte (statt bisher 45-15-20 auf 50-30) und der Bewilligungshöchstzeiten für die ambulante Verhaltenstherapie (auf 100 Stunden) beim Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen.
Die Verhaltenstherapie hat in ihrer erst seit etwa einer Generation währenden Präsenz die traditionelle Psychotherapielandschaft grundlegend verändert und ist weiterhin in Bewegung. Neue US-amerikanische Publikationen sollen einem möglichst breiten Publikum hierzulande vorgestellt werden.
Wer regelmäßig läuft, spürt, dass es ihm/ihr durch diese sportliche körperliche Betätigung physisch und psychisch besser geht. Da es inzwischen wissenschaftlich belegt ist, dass Laufen und Joggen neben den körperlichen auch umfassende positive psychische Effekte hat, ist diese Methode in vielen therapeutischen Institutionen ein fester Bestandteil der Behandlung.
Wer regelmäßig läuft, spürt, dass es ihm/ihr durch diese sportliche körperliche Betätigung physisch und psychisch besser geht. Da es inzwischen wissenschaftlich belegt ist, dass Laufen und Joggen neben den körperlichen auch umfassende positive psychische Effekte hat, ist diese Methode in vielen therapeutischen Institutionen ein fester Bestandteil der Behandlung. Nach vier erfolgreichen Lehrgängen, startet im März 2008 der fünfte Kurs.
Tiefgreifende Störungen in der Aufnahme und Verarbeitung von Wahrnehmungen und Informationen sind anhand neurobiologischer Modelle erklärbar. Da die Störung zur Entwicklung eines andersartigen Kommunikations- und Sozialverhaltens führt und eine schwere Lernstörung zur Folge hat, ist Verhaltenstherapie die Methode der Wahl für die Arbeit mit autistischen Menschen.