Im Interview mit dem DGVT-Berufsverband äußert sich Robin Siegel aus Sicht der PsychotherapeutInnen in Ausbildung - und damit der potentiellen Praxiserwerber – kritisch über die teils hohen Preise, die für Praxen gezahlt werden müssen.
Wieder einmal hat die Bundesregierung einen Entwurf für ein Präventionsgesetz vorgelegt. Jeder Versuch, Präventionsstrategien zu entwickeln, ist grundsätzlich begrüßenswert. Doch dieser Entwurf bleibt qualitativ weit hinter dem damals schon umstrittenen und gescheiterten Entwurf von 2005 zurück. Eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung ist nicht erkennbar. Lesen Sie im Folgenden die Kernaussagen des Gesetzesentwurfs und unseren Kommentar dazu sowie unsere Stellungnahme an den …
Die Politik ringt weiter um das Patientenrechtegesetz. Es verbessert zwar einiges, zementiert aber auch alte Hierarchien. Der Patient ist bei Behandlungsfehlern rechtlich weiterhin nicht umfassend geschützt.
Im Eiltempo brachte die Bundesregierung das entsprechende Gesetz auf den Weg – ein Verfahren, das die Fachverbände nicht für gut hießen und protestierten. Mit Erfolg. Einige ihrer Anregungen flossen in den Gesetzestext ein.
Jobsharing zwischen Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten nun möglich
PP und KJP können seit 1.1.2013 eine gemeinsame Job-Sharing-Praxis gründen, ebenso können PP KJP anstellen. Vice versa kann ein KJP einen PP für die Erbringung von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie anstellen. Mit der neuen Regelung in der Bedarfsplanungs-Richtlinie können Praxen gezielter auf den Bedarf vor Ort eingehen.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 20.12.2012 die Vorgaben der neuen Bedarfsplanung beschlossen. Zum 1.1.2013 ist die durch den G-BA insgesamt überarbeitete Bedarfsplanungs-Richtlinie in Kraft getreten. Damit wurden neue Rahmen-Regelungen für die Zulassungsmöglichkeiten von FachärztInnen und PsychotherapeutInnen festgelegt. Spätestens bis zum 1.7.2013 sollen bundesweit die Planungsbezirke in den einzelnen KVen neu gefasst und die Verhältniszahlen je nach Planungsbereichstyp angepasst …
Redaktionelle Vorbemerkung: Die Diskussion entlang der Stichworte Verfahrensvielfalt vs. Integrative Psychotherapie ist uns schon seit vielen Jahren ein wichtiges Anliegen. Will man weg von einem eigentlich überholten Schulenstreit in der Psychotherapie und strebt das gegenseitige Kennenlernen der verschiedenen Psychotherapieansätze an, um daraus zu lernen und will man einen ggf. gemeinsamen Entwicklungsprozess ermöglichen, so bedeutet es zunächst, sich gegenseitig mitzuteilen und …
Das Gesundheitswesen wird im Bundestagswahlkampf 2013 sicherlich wieder eine entscheidende Rolle spielen. Die DGVT stellt die gesundheitspolitischen Konzepte der Bundesregierung und der Parteien vor.
Ferienuniversität Kritische Psychologie: Psychische Krankheiten im Kontext der Lebensverhältnisse betrachten – Reflexionen gegen die Entfremdung von Theorie und Praxis