Gemeinsame Information der Verbände für alle Psychotherapeuten 6. März 2009
Folgende Berufsverbände der Psychotherapeuten, die in der Kassenärztlichen Vereinigung BW aktiv sind haben sich entschieden, die folgende Information an ihre Verbandsmitglieder zu versenden:
bvvpBW, DGPT, DPtV, DGVT, VAKJP, VPP im BDP
Liebe Kolleginnen und Kollegen in der KV Baden-Württemberg,
am Freitag, den 27.2.2009 hat der erweiterte Bewertungsausschuss in Berlin einen neuen Beschluss zur sog. …
In seiner Plenarsitzung am 13. Februar hat der Bundesrat zu dem zustimmungsfreien KHRG nicht die Anrufung des Vermittlungsausschusses verlangt. Das Gesetz kann nunmehr - in großen Teilen rückwirkend zum 1. Januar - in Kraft treten.
Diese Entwicklung hatte sich auch bereits durch die Ergebnisse der Sitzung des Gesundheits-ausschusses der Länderkammer am 28. Januar absehen lassen. Dieser hatte mit deutlicher Mehrheit empfohlen, zum KHRG in der vom Bundestag beschlossenen Fassung keinen Antrag auf …
Die gesetzlichen Krankenkassen könnten 5,6 – 9,8 Mrd. EUR einsparen, so das Ergebnis einer Studie, die die arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) am 8. Januar 2009 vorgelegt hat und die in der Presse oft zitiert wurde. Durchgeführt wurde die Studie vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung und dem Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie der Universität Duisburg-Essen. Die Studie basiert auf öffentlich zugängliche Daten des Statistischen Bundesamtes, des …
Das Honorar-Urteil des Bundessozialgerichts vom 28.5.2008 liegt inzwischen schriftlich vor. Auch wenn die hohen Erwartungen, die mit ihm verknüpft worden sind, nicht gänzlich erfüllt werden konnten, kann das Urteil den Psychotherapeuten eine Sicherheit bieten, auch in Zu-kunft eine adäquate Bewertung ihrer psychotherapeutischen Leistungen zu erhalten. Insbesondere der Schutz für die probatorischen Sitzungen, deren Vergütung nicht unter 2,56 ct. gehen darf laut BSG-Urteil, kann als äußerst …
Nachdem es in manchen KVen zu heftigen Protesten wegen Umsatzeinbrüchen durch die neuen Vergütungsregelungen gekommen ist, hat der Erweiterte Bewertungsausschuss am 15.1.2009 einen Korrekturbeschluss gefasst. Dieser Beschluss soll den KVen ermöglichen, auch rückwirkend zum 1. Januar 2009 die Regelleistungsvolumina von ÄrztInnen unter bestimmten Bedingungen mit Zustimmung der Krankenkassen vor Ort zu verändern. Dadurch sollen Honorarveränderungen bei den größten „Gewinnern“ begrenzt und bei den …
Um es gleich zu sagen: Ich bin Gutachter, ich lebe zu 20 % vom Gutachterverfahren. Das macht meine Gedanken in manchen Augen vielleicht fragwürdig oder parteilich. Ich bin auch Ausbildungsleiter eines staatlich anerkannten Institutes mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Insofern habe ich nicht nur ein paar Tausend Gutachten gelesen, sondern bin tagtäglich mit den Ängsten, Stressgefühlen und Schreibproblemen junger AusbildungsteilnehmerInnen beschäftigt. Von diesen beiden Erfahrungen möchte ich …
Krankenkassen erhalten mit der Einführung des Gesundheitsfonds eine Kopfpauschale für jeden Versicherten. Um Unterschiede in der Versichertenstruktur auszugleichen und insbesondere um das Problem der Risikoselektion zu verringern, wurde in der GKV bereits 1994 ein Risikostrukturausgleich (RSA) eingeführt. Der (RSA) soll den Wettbewerb zwischen gesetzlichen Krankenkassen gerechter machen, da manche Kassen vorwiegend junge, gesunde Mitglieder haben, die wenig kosten, und andere Kassen eher ältere …
Zur Haftung eines niedergelassenen Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie bei Suizid eines Patienten
Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie für die Selbsttötung eines Patienten haftet und inwiefern die Behandlungsdokumentation für die Beweisfrage eine Rolle spielt, hat sich das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig geäußert (Hinweisbeschluss v. 11.2.2008, Az.: 1 U 2/2008).
Sachverhalt: Klägerin ist die Witwe eines nach Suizid verstorbenen …