typo3/#_ftn1Einbeziehung und fachliche Unterstützung von Selbst- und Bürgerhilfe sind Schlüssel für die Teilhabe psychisch kranker Menschen
Von Achim Dochat
Es häufen sich Veröffentlichungen mit dem alarmierenden Befund, dass die Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen nicht nur nicht geringer geworden sind, sondern sogar zugenommen haben.
Zusammenfassend wird festgestellt:
Mehr Menschen glauben an biologische Ursachen der Krankheit, weniger an psychosoziale Erklärungen.
Beim Umsteigen in Frankfurt warnt eine Durchsage vor organisierten Banden. Man möge sein Gepäck beaufsichtigen. Und ab zwei Uhr nachts werde der Personenverkehr bestreikt. Das neunte Mal in diesem Jahr – und ausgerechnet jetzt. Das fängt ja gut an.
Tatsächlich überschattet der Bahnstreik die Tagung. Manche suchen sich bereits beim Einchecken eine Verbindung heraus, mit der sie die Veranstaltung rechtzeitig wieder verlassen können. Diese Irritationen durchziehen die …
Für die DGVT nahm Alfred Luttermann, ABZ-Leiter des DGVT-KJP-Instituts in Berlin und Mitglied im erw. Vorstand, teil.
Weltweit befinden sich derzeit mehr Menschen denn je auf der Flucht vor Krieg und Elend. Etwa die Hälfte der Flüchtlinge, die in Deutschland ankommen, sind Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen werden bleiben und hier aufwachsen. Wir erleben in den letzten Monaten unglaublich beeindruckendes Engagement in der Bevölkerung. Menschen warten stundenlang an Bahnhöfen, um …
(wd) Laut der Europäischen Arbeitskräfteerhebung 2014 des europäischen Statistikamtes (Eurostat) vom 16.09.2015 ist die Mehrheit der Arbeitslosen in der EU von Arbeitslosenhilfe ausgeschlossen. Demnach bekommen in der EU durchschnittlich weniger als 40 Prozent der kurzfristig Arbeitslosen Arbeitslosenhilfe. Dieser Anteil ist während der Schuldenkrise sogar weiter gesunken.
Der Anteil variiert dabei innerhalb der EU stark zwischen den Mitgliedstaaten, von 80 Prozent in Deutschland bis zu unter …
Laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 01.10.2015 stehen nationalen Regelungen, nach welchen Drittstaatsangehörige, die erneut illegal in den Mitgliedstaat eingereist sind, mit Freiheitsstrafen bestraft werden, nicht im Widerspruch mit der Rückführungsrichtlinie der EU.
Die Richtlinie über die Rückführung illegal aufhältiger Dritt-staatsangehöriger vom Dezember 2008, kurz Rückführungs-richtlinie, legt Normen und Verfahren für die Abschiebung von Drittstaatsangehörigen fest, …
(wd) Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 15.09.2015 geurteilt, dass EU-BürgerInnen, die sich zur Arbeitssuche in einem anderen EU-Mitgliedstaat aufhalten, von bestimmten beitragsunabhängigen Sozialleistungen ausgeschlossen werden dürfen.
Bereits im November des vorangegangen Jahres hatte der EuGH geurteilt, dass ausländischen UnionsbürgerInnen unter bestimmten Bedingungen die Sozialhilfe verweigert werden dürfe. Hierfür wurde jedoch die Grundvoraussetzung gesetzt, dass sich die …
Am 21. September 2015 haben der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), und der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) die neue Trägerorganisation der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) mit ihrem Konzept vorgestellt. Neuer Träger wird eine Tochtergesellschaft des Duisburger Callcenters Sanvartis. Über die Sommermonate hatte es einen heftigen Streit über die Auswahl dieses Unternehmens gegeben.[2] Die bisherigen Träger der UPD, der Verbund unabhängige …
Bereits seit dem Jahr 2000 verleiht die DGVT im Rahmen ihres Kongresses Preise zur Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich Psychotherapie/Verhaltenstherapie.
Prämiert werden herausragende Leistungen bei der Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie/Psychotherapie in gesundheitspolitischer Verantwortung und auf dem Gebiet gesundheitsförderlicher psychosozialer Prävention und Intervention. Der DGVT-Preis ist mit 2.500 Euro dotiert, der DGVT-Förderpreis mit 1.500 Euro.
Am 25.11.2015 fand in Bochum das vom Kompetenzzentrum Frauen und Gesundheit NRW organisierte Fachforum zum Thema „Geschlecht Gewalt Depressionen. Risiken Ressourcen Resilienzen“ statt, an dem ca. 100 Frauen und vielleicht 10 Männer teilnahmen. Es wurde eröffnet von den Veranstalterinnen Marion Steffens, Ulrike Janz, Andrea Stolte und der Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes-Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens. Daran schlossen sich Grußworte von Prof. Dr. Susanne …