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Rosa Beilage 4/2014

Approbation - was nun?- Mögliche Wege zu einer Niederlassung mit dem „Verzichtsmodell“

Nach meiner Approbation 2011 war ich nach diversen Informationsveranstaltungen der PTK Berlin zum Thema Niederlassung, Jobsharing etc. ziemlich frustriert. Zum einen aufgrund der Vielzahl der BewerberInnen auf ausgeschrieben Kassensitze und zum anderen wurde mir klar, dass die Wahrscheinlichkeit, als niedergelassene Psychotherapeutin in Berlin arbeiten zu können, sehr gering ist. Daher entschloss ich mich, Psychotherapie über Kostenerstattung anzubieten.

Ende 2012 erfuhr ich, dass eine mir …

Rosa Beilage 4/2014

Bewilligungspraxis von Krankenkassen im Rahmen der Kostenerstattung

Korrespondenz zwischen DGVT-BV und BARMER GEK

Rosa Beilage 4/2014

Endlich Klartext: Schulbesuch gehört zum Kindeswohl!

Erfreulich klar räumt das Oberlandesgericht (OLG) Hamm in seiner Entscheidung vom 17. Februar 2014 mit der Unklarheit auf, inwieweit ein andauerndes Fehlen in der Schule das Kindeswohl gefährdet. Der Entscheidung, die als einstweilige Anordnung nach § 49 FamFG erging und nicht anfechtbar ist, lag folgender Sachverhalt zu Grunde:

Der heute 11-jährige M. lebt nach der Scheidung der Eltern bei seiner Mutter, die das alleinige Sorgerecht hat. Zu Beginn der Schulzeit 2009 wird bei M. eine teilweise …

Rosa Beilage 4/2014

BSG-Urteil: Kein „qualifikationsbezogener“ Sonderbedarf für PP, der „unterstützte Kommunikation“ für behinderte Menschen vorhält

Die Tatsache, dass der Antragsteller für einen Sonderbedarf Kenntnisse in "Augmentative and Alternative Communication" (AAC) hat, rechtfertigt keine Sonderbedarfszulassung als Psychologischer Psychotherapeut. Dies hat der 6. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel in seiner Sitzung am 13.8.2014 entschieden. Ein Psychologischer Psychotherapeut aus Berlin hatte geltend gemacht, es bestehe ein Sonderbedarf an Therapeuten, die die AAC beherrschen, da kommunikationsbehinderte Menschen …

Rosa Beilage 4/2014

Cannabisanbau zur Eigentherapie für schwer kranke Patienten erlaubt

Großes Aufsehen erregte das Gerichtsurteil des Kölner Verwaltungsgerichts vom 22. Juli 2014. Das Urteil erlaubte drei der fünf Kläger den Anbau von Cannabis unter bestimmten Voraussetzungen. Zwingend war, dass die schwer kranken Patienten sowohl medizinisch austherapiert waren als auch, dass sie sich das zu hohen Preisen in der Apotheke erhältliche Cannabis nicht leisten konnten.

Cannabis gilt in Deutschland als illegale Droge. In seltenen Fällen erhalten Personen auf Grund der schmerzlindernden …

Rosa Beilage 4/2014

Unabhängige Patienten-beratung Deutschland[1]

Problemlagen bei Igel-Leistungen und dem Krankengeld-Fallmanagement

Rosa Beilage 4/2014

Faber/Haarstrick – Kommentar Psychotherapie-Richtlinien in 10. Auflage erschienen

(kb). Der „Faber/Haarstrick“ ist Pflichtlektüre für alle, die den Text der Psychotherapie-Richtlinie und der Psychotherapie-Verein-barung verständlich kommentiert nachlesen möchten oder sich vertieft mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Richtlinien-Psychotherapie beschäftigen möchten. Für die Praxis und insbesondere die Antragstellung ist der „Faber/Haarstrick“ seit über 40 Jahren das Standardwerk und gilt in Fachkreisen auch als „Gutachter-Bibel“.

Der Kommentar befasst sich u.a. mit …

Vereine und Verbände

Gesprächskreis der Psychotherapeutenverbände tagte in Würzburg

Eingeladen zu dieser zweiten Sitzung der Psychotherapeutenverbände des GK II im Jahr 2014 hatte die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) e. V. als turnusgemäß gastgebender Verband.

Viele der ca. 35 TeilnehmerInnen waren bereits am Vortag nach Würzburg angereist. Nach einem netten Abend und vielen informellen fachlichen Gesprächen führte uns Heiner Vogel am nächsten Tag als Sitzungsleiter durch die vorbereitete Tagesordnung. Nach den organisatorischen Abstimmungen zu den …

Rosa Beilage 4/2014

Bericht von der 20. Sitzung der Konzertierten Aktion KBV / Berufsverbände

Am 12. September 2014 berichtete Dr. Gassen, KBV-Vorsitzender, im Berliner Hauptquartier der KBV wie immer zuerst über die aktuelle politische Lage. Über die Sommerpause sei am Referentenentwurf eines Gesetzes zur Qualität der Gesundheitsversorgung weitergearbeitet worden. Ende Oktober werde dieser im Bundeskabinett beraten, vor April / Juli 2015 sei also kaum mit einem Inkrafttreten zu rechnen. Das Gesetz zur Stärkung der Pflege sei da bereits weiter, wie auch der …

Europa

Braucht die Schweiz ein neues Krankenversicherungssystem[1]

von Stefan Kaufmann, stellvertretender Geschäftsleiter der EGK-Gesundheitskasse in Laufen, Schweiz 

Am 28. September 2014 stimmt die Schweizer Bevölkerung bereits zum dritten Mal innerhalb von elf Jahren über einen fundamentalen Kurswechsel im schweizerischen Krankenversicherungssystem ab. Im Mai 2003 und im März 2007 wurde die so genannte Einheitskrankenkasse mit jeweils über 70 Prozent Nein-Stimmen klar abgelehnt. Aktuelle Befragungen zeigen jedoch, dass die Idee einer einzigen öffentlichen …