(wd). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G- BA) hat Verbände und Fachgesellschaften in Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik brieflich um Unterstützung einer Studie zur Erhebung und Analyse des Ist-Zustandes der Personalausstattung in psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen gebeten. Mit der Durchführung der Studie wurde im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung eine Gruppe von WissenschaftlerInnen der GWT-TUD GmbH unter der …
Die Bundesregierung verteidigt die deutsche Praxis der Ausübung von Zwang in psychiatrischen Einrichtungen bei befürchteter erheblicher Selbst- oder Fremdgefährdung. In ihrer Antwort (https://kleineanfragen.de/ bundestag/18/11619-die-ausuebung-von-zwang-in-psychiatrischen-einrichtungen) auf eine Kleine Anfrage der Grünen weist sie die dort angeführte Kritik des UN-Fachausschusses für die Rechte von Behinderten zurück. Dieser habe sich nach einer Überprüfung im Jahr 2015 "besorgt über die …
(wd). Ärztliche Zwangsmaßnahmen sind in Zukunft nicht mehr nur auf PatientInnen „in einer freiheitsentziehenden Unterbringung“ anwendbar, sondern auch auf jene, die sich in stationärer Behandlung in einer Klinik befinden. Das hat das Bundeskabinett am 25. Januar 2017 beschlossen. „Denn psychisch kranke oder behinderte Menschen können nicht immer erkennen, dass eine medizinische Behandlung notwendig ist“, heißt es in der Begründung. „Eine Zwangsbehandlung kann erforderlich sein, wenn ein …
Am 17. März 2016 begrüßten die Dres. Stephan Hofmeister (Hausarzt) und Thomas Kriedel (Betriebswirt) als neue Vorstände die BerufsverbandsvertreterInnen in der Berliner Zentrale der KBV, der alte wie neue KBV-Vorsitzende Dr. Andreas Gassen ließ aus dem Urlaub grüßen. Dass es nun drei Vorstände sind und einer davon ein Nicht-Arzt, das schrieb die Bundespolitik mit dem Selbstverwaltungsstärkungsgesetz (GKV-SVSG) vor. Euphemistische Gesetzestitel sind wir ja gewohnt, diesmal hatte das allerdings …
Neuerungen bei der Psychotherapie gefährden langfristig Therapieplätze
Depressionen, Burnout oder Suchtkrankheiten ? Psychische Probleme wie diese sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Wer Hilfe bei einem Psychotherapeuten sucht, muss jedoch oft monatelang auf einen Termin warten. Um dies zu ändern, sind seit Anfang April zahlreiche Neuregelungen wirksam. Doch für die psychologische Psychotherapeutin Dr. Andrea Benecke reicht das nicht aus.
Aus dem Zi-Praxis-Panel[1] des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) wird deutlich: Die großen Einkommensunterschiede zwischen Psychotherapeuten und anderen Arztgruppen haben sich nicht verringert – die Schere beim Honorar ging im Gegenteil weiter auf.
Im aktuellen Bericht »Zentrale Ergebnisse aus der Befragung 2015 zu den Berichtsjahren 2011 bis 2014« wird die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation und Rahmenbedingungen in der vertragsärztlichen Versorgung …
Die neue Psychotherapie-Richtlinie: Was ändert sich ab 1. April 2017?
Die Änderungen, die seit dem 1. April 2017 gelten, beschäftigen unseren Verband und unsere Mitglieder sehr. Die geänderte Richtlinie legt eine Fülle von Details neu fest: Wie stelle ich sicher, dass ich ausreichend telefonisch erreichbar bin? Was ist anzeige-, antrags- und was ist gutachterpflichtig? Hinweise, Unterlagen und Muster-Formulare für Mitglieder sind im internen Bereich abgelegt. Informationen, …
(kb). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. März 2017 die notwendigen Beschlüsse getroffen, um die Erweiterungen der Befugnisse von PsychotherapeutInnen (Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen) umzusetzen.
PsychotherapeutInnen können künftig Soziotherapie, Leistungen zur medizinischen Rehabilitation verordnen. Ebenso können sie Krankenhausbehandlungen (stationäre Aufnethalte) sowie Krankentransporte anordnen. Der G-BA hat die hierfür …
Anfrage im Bundestag Was verdienen Psychotherapeuten?
Die Vergütung psychotherapeutischer Leistungen ist Thema einer Kleinen Anfrage der Grünen im Bundestag. Die Abgeordneten wollen von der Bundesregierung unter anderem wissen, wie hoch das Einkommen der Psychotherapeuten im Durchschnitt ist.
Seit dem 1. April sollen Patienten durch die Einrichtung einer psychotherapeutischen Sprechstunde einen besseren Zugang zur Versorgung haben.
Seit Einführung des Psychotherapeutengesetzes 1998 …
(bk). In der vorangegangenen „Rosa Beilage“ haben wir darüber berichtet, dass MEDI Baden-Württemberg und die Techniker Krankenkasse einen Selektivvertrag außerhalb der Regelversorgung zur "besonderen psychotherapeutischen Versorgung" geschlossen haben.
Inzwischen - seit April 2017 - ist die Vereinbarung jetzt gestartet. Sie soll für rund 1,1 Millionen Versicherte der Krankenkasse sowie für die rund 2.500 TherapeutInnen im Südwesten deutliche Verbesserungen bringen, versprechen MEDI und TK.