Am 14. und 15. November 2014 tagte der Deutsche Psychotherapeutentag (DPT) in München, erstmals in seiner jüngeren Geschichte zweitägig. Die Diskussionen im Plenum und in vielen Besprechungen am Rande wurden von der Frage beherrscht, ob und wie eine Reform des Psychotherapeutengesetzes, und damit eine Reform der Psychotherapieausbildung, angestrebt werden sollte.
DGVT und DGVT-Berufsverband appellieren an die Politik, die im Referentenentwurf vorgesehene "Maßnahme zum Abbau der ambulanten vertragsärztlichen Überversorgung", die uneingeschränkt auch für den Bereich der ambulanten Vertragspsychotherapie gelten soll, unbedingt zu überarbeiten. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat in seinem Gutachten 2014 die Gruppe der Psychotherapeuten ausdrücklich davon ausgenommen. "Bis zur Entwicklung geeigneter Kriterien zur …
Die ehemalige Forschergruppe zur Ausbildung in Psychotherapie[1] hat sich auf Grund einer zunehmenden Bachelorisierung und der quälenden Rechtsunsicherheit für InteressentInnen an der Ausbildung in Psychologischer Psychotherapie bzw. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in einem Schreiben an den Bundesminister für Gesundheit, dem damaligen Auftraggeber für das Forschungsgutachten, gewandt und einen Vorschlag für mehr Rechtssicherheit bei den Ausbildungszugängen unterbreitet.
Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) e.V. und des DGVT-Berufsverbands Psychosoziale Berufe (DGVT-BV) e.V. zum Entwurf des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes
Am 25.09.2014 fand eine große Demonstration mit 1.500 TeilnehmerInnen in Berlin statt. Die Krankenkassen und die KBV wurden aufgefordert, endlich einen seit Jahren überfälligen Beschluss zu fassen, der wenigstens ein Mindesthonorar für psychotherapeutische Leistungen garantiert.
Wie die Ärztezeitung vom 19.09.2014 meldet, wird die große Koalition das Präventionsgesetz nun nicht - wie vorgesehen - bis Ende 2014, sondern erst 2015 anpacken.
Die DGVT appelliert erneut mit einer Stellungnahme an die Bundesregierung, ein Präventionsgesetz zügig auf den Weg zu bringen, das alle relevanten Akteure in die Pflicht nimmt, Qualitätsstandards sichert und eine verlässliche Finanzierung garantiert.
Umfang und Qualität der Beratung für MigrantInnen muss der
wachsenden Zuwanderung angepasst werden.
Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) e. V. zum Aktionstag der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) am 15. September 2014