Gesundheitspolitik ist längst nicht mehr nur ein Nischenthema, für das sich allenfalls Funktionäre aus dem Gesundheitswesen, Wissenschaftler und Fachjournalisten interessieren. Während Gesundheitspolitik früher von Arbeits- oder Sozialministern quasi nebenher betrieben wurde, gehört sie heute zu den zentralen Politikfeldern. Geht man mit den richtigen gesundheitspolitischen Themen an die Öffentlichkeit, lässt sich sogar die politische Stimmung im Land ein wenig beeinflussen.
Dass er so schnell von der Realität eingeholt wird, konnte unser Autor nicht ahnen. In seinem Artikel, erschienen in unserer Verbandszeitschrift VPP im Februar 2011, kritisiert Reinhold Thiel die Abkehr vom Atomausstieg durch die schwarz-gelbe Bundesregierung. Japan hat nun alle Dimensionen des bislang Vorstellbaren gesprengt. Die Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke wurde für drei Monate außer Kraft gesetzt und sieben alte Atommeiler wurden vorübergehend abgeschaltet.
Mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis werden alljährlich Bilder- und Kinderbücher ausgezeichnet, die die traditionellen Geschlechterrollen-Klischees transportieren. Zum Internationalen Frauentag fordern die Autorinnen mehr Sensibilität für die Gender-Frage.
Prof. Wasem von der Universität Duisburg-Essen hat im Auftrag der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung eine Befragung von niedergelassenen PsychotherapeutInnen durchgeführt.
Bis Ostern wird die Koalition Eckpunkte für ein GKV-Versorgungsgesetz vorlegen. In einem ersten Positionspapier haben die GesundheitspolitikerInnen der CDU/CSU-Fraktion Vorschläge erarbeitet, wie die medizinische Versorgung im ambulanten und stationären Bereich verändert werden sollte, um u. a. dem Ärztemangel in den unterversorgten Gebieten zu begegnen. Es geht der Bundesregierung auch um eine bessere Kooperation zwischen „ambulant“ und „stationär“. Hier wünschen sich die Fraktionen von …
Eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag vom 19.1.2011 (BT-Drs. 17/4470) bringt die aktuelle Problematik der Versorgungssituation psychisch kranker Menschen auf den Punkt. Die SPD möchte in ihrer Anfrage von der Bundesregierung wissen, wie sie angesichts des Auseinanderfallens des rechnerischen Versorgungsgrades und des tatsächlichen Verhältnisses zwischen Psychotherapeuten und Einwohnern die Bedarfsplanungssystematik in Bezug auf die Versorgungsgerechtigkeit bewertet.