Mit Beschluss vom 9. Januar 2006 (Az.: 2 BVR 443/02) hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) der Verfassungsbeschwerde eines im Maßregelvollzug untergebrachten Patienten auf Einsichtnahme in seine Krankenunterlagen stattgegeben.
Das Hessische Landesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 20. Januar 2006 der Klage eines Psychologischen Psychotherapeuten stattgegeben, dessen Arbeitgeber, eine Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, ihm das Führen seiner Berufsbezeichnung untersagt hatte.
Der Kläger war bereits seit den 90er Jahren in der Klinik angestellt, laut Arbeitsvertrag „in der Tätigkeit eines Diplom-Psychologen“. 1999 erhielt der Kläger die Approbation als Psychologischer Psychotherapeut. Im Jahr 2003 …
Der Petitionsausschuss des Bundestags hat eine von weit über 1.000 Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) unterzeichnete Petition, eine gesetzliche Regelung für die Vergütung der 1800 Stunden Praktischer Tätigkeit ("Psychiatriejahr") vorzuschreiben, zwischenzeitlich abgelehnt (vgl. http://www.bdp-pia.de/info/2005/petition.html
www.bdp-pia.de/info/2005/petition.html
). Der Bundestag ist dieser Empfehlung mit Beschluss vom 19. Mai 2006 gefolgt. Der Petitionsausschuss hat sich mit der insgesamt leider sehr knapp …
Der Kampf um Ressourcen ist entbrannt, in der Psychiatrie wird es in Zukunft weniger psychotherapeutische Leistungen geben. Doch Psychotherapie bezeichnet nichts weniger als den Kern, das Wesentliche unseres Tuns. Die Sozialpsychiatrie muss offensiv ihre Kompetenz für alle schweren Formen seelischer Erkrankung unter Beweis stellen.
Dass der Qualifizierungsweg für PsychotherapeutInnen beschwerlich ist, wurde verschiedentlich beschrieben. Vor allem die ökonomischen Bedingungen der Psychotherapieausbildung werden immer wieder als hoher Belastungsfaktor angeführt. Dabei werden sowohl die fehlende Vergütung im Rahmen der praktischen Kliniktätigkeit (PT 1) und die hohen Ausbildungsgebühren ins Feld geführt werden als auch die grundsätzliche Problematik, durch die Notwendigkeit einer postgradualen Ausbildung erst …
Die Neuordnung aller Studiengänge in Deutschland (vom Diplom zum Bachelor/Master) im Rahmen des so genannten „Bologna-Prozesses“ wirft – wie in der VPP und der „Rosa Beilage“ schon mehrfach beschrieben (vgl. auch die Homepage der DGVT) – unweigerlich die Frage auf, ob die Psychotherapieausbildung zukünftig nur von AbsolventInnen eines Masterstudienganges (MA) aufgenommen werden kann, oder ob auch ein Bachelor-Abschluss (BA) schon als Eingangsvoraussetzung für die Psychotherapieausbildung …
Der Berufungsausschuss für Ärzte - Psychotherapie- für den Bezirk der KV Nordrhein in Düsseldorf (AZ 22/05) hatte sich mit folgendem Sachverhalt zu befassen: Auf die Ausschreibung eines Vertragsarztsitzes im Großraum Düsseldorf im Wege der Nachbesetzung wegen Beendigung der Zulassung des Abgebers zum Ende September 2005 meldeten sich zwei Bewerber. Bewerber A ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (Dipl.-Soz.-Arb.), Bewerber B ist Psychologischer Psychotherapeut. Mit Beschluss …
VG Düsseldorf zur Anerkennung als Ausbildungsstätte nach § 6 Abs. 2 PsychThG für die Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit dem Vertiefungsgebiet „Systemische Therapie / Familientherapie“