Die kollektive Gesundheitsversorgung in Deutschland erfasst ungefähr 90 Prozent der deutschen Bevölkerung. Die Gesundheitsversorgung dieses Bevölkerungsteils ist im Sozialgesetzbuch V (SGB) als gesetzliche Krankenversicherung festgelegt. Die Mittel für die Versorgung sind durch abhängig Beschäftigte zur Verfügung zu stellen. Arbeitgeber mit abhängig Beschäftigten tragen einen fixen Anteil. Abhängig Beschäftigten leisten einen Beitragsanteil über 50 …
Ein Plädoyer für das Jenaer Paradies von Torsten Padberg
Paradise is exactly like where you are right now. Only much, much better! Laurie Anderson
Im Paradies bekommen Angstpatienten starke Schultern. Jedenfalls in Jena.[1] Dort wird zurzeit die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte „Patient activation for anxiety disorders“-Studie (kurz: PARADIES) am Institut für Allgemeinmedizin durchgeführt.
Praxisleitfaden "ZusammenArbeiten" - Tipps für mehr Inklusion
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Praxisleitfaden "ZusammenArbeiten" zur Erstellung von Aktionsplänen für Unternehmen und Betriebe veröffentlicht. Der Leitfaden enthält neben Hintergrundinformationen zahlreiche gute Beispiele und wertvolle Tipps für mehr Inklusion in der Praxis. Der Leitfaden richtet sich an Unternehmen, Institutionen und Organisationen: Beispiele aus der Praxis
Das Gesundheitswesen der Niederlande ist gut, aber auch teuer. Die Kosten kletterten in den letzten Jahren um bis zu zehn Prozent jährlich. Eine Entwicklung, die das Königreich zu Reformen zwingt. Von Bettina Nellen
Die Treppe ist zwar schön breit, aber auch ganz schön steil. „Ja, sie fordert körper-liche Aktivität ein. Unsere Patienten sind das gewohnt und beschweren sich nicht darüber“, antwortet Dr. Andreas Keck, Hausarzt im Reigersbos Primary Care Center in Amsterdam, auf das Erstaunen, …
Soziale Absicherung im Krankheitsfall ist elementar für die Überwindung von Armut und frühem Tod. Länder wie Indien, China und viele Staaten Afrikas und Lateinamerikas wollen mit dem Ausbau der Sozialsysteme die Gesundheit ihrer Bevölkerung verbessern. Wie weit sie damit sind, beschreiben Jens Holst und Jean-Olivier Schmidt in einer dreiteiligen G+G-Serie. In Teil 1 geht es um Asien.[1]
Das Smartphone aus China, das Hemd aus Bangladesch, Spargel aus Peru und Rosen aus Kenia – für die meisten …
Am 26. Feb. 2013 ist das Patientenrechtegesetz in Kraft getreten. Im Kern wurde ein neuer Abschnitt „Behandlungsvertrag“ in das BGB eingefügt (§§ 630a bis 630h). Ergänzend wurden Änderungen am SGB V (gesetzliche Krankenversicherung) vorgenommen. Der Text des im Bundesgesetzblatt vom 25. Feb. 2013 veröffentlichten Gesetzes ist als Anlage angefügt.
Die Regelungen über den Behandlungsvertrag stellen im Wesentlichen eine Festschreibung der Rechtsprechung zu den Pflichten von Ärzten dar:
Bundespräsident Joachim Gauck hat am 17. Dezember 2013 den bisherigen Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe, zum Bundesminister für Gesundheit im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel ernannt. Später erfolgte die Vereidigung im Deutschen Bundestag. Minister Gröhe wird damit Nachfolger von Daniel Bahr (FDP), der seit Mai 2011 Bundesgesundheitsminister war.
Der 52-jährige Hermann Gröhe gehört dem Bundestag seit 1994 an. Regierungserfahrung sammelte er bereits als …
Stellungnahme von DGVT und DGVT-Berufsverband Psychosoziale Berufe
Die Verhandlungen über den Koalitionsvertrag von Union und SPD sind abgeschlossen, seit dem 27. November 2013 liegt der Koalitionsvertrag vor und wurde in der Zwischenzeit von den von CDU-Chefin Angela Merkel, CSU-Chef Horst Seehofer und SPD-Chef Sigmar Gabriel unterzeichnet.
Im Koalitionsvertrag wurden auch einige Veränderungen im gesundheits- und sozialpolitischen Bereich benannt, die für die psychosozialen Berufsgruppen …
typo3/#_ftn1Bertelsmannstiftung und Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung hatten zu einem parlamentarischen Abend eingeladen. Das Interesse an der Veranstaltung war groß, verständlich, ist Versorgungsforschung doch heute in aller Munde.
Mehr Versorgungsforschung zu fordern, gehört inzwischen beinahe schon zum guten Ton in der Gesundheitspolitik.
Dennoch, wir wissen noch immer viel zu wenig darüber, wie und mit welchen Ergebnissen in Deutschland behandelt wird. Wie soll man aber Versorgung …
Die rot-grüne Bundesregierung wollte mit der Novellierung des Prostitutionsgesetzes 2001 die Rechte der Frauen stärken und die Prostitution zu einem ganz normalen Beruf machen. Ziel des Gesetzes war es, Prostituierte aus der Illegalität zu holen, indem man ihre Tätigkeit als sozialversicherungspflichtige Dienstleistung anerkennt.
Ist dieser Plan wirklich aufgegangen? Ist Prostitution eine Dienstleistung wie jede andere oder verstößt sie gegen die Menschenwürde?