Mit der folgenden Kommentierung möchte der DGVT-Berufsverband die niedergelassenen und interessierten KollegInnen über den Vertrag für die psychotherapeutische Versorgung zwischen der DAK und Medi informieren, der im Juli 2015 ratifiziert wurde und mit Beginn des ersten Quartals 2016 starten soll.
Der DGVT-BV wird auch diesem Vertrag - wie bereits dem PNP-Vertrag – beitreten, um die Entwicklungen auf diesem Gebiet aus der Perspektive der niedergelassenen Kollegen und aus der Perspektive der …
Am 12. Juni 2015 berichtete der KBV-Vorsitzende Dr. Andreas Gassen im Berliner Hauptquartier der KBV wie gewohnt zuerst zur aktuellen politischen Lage. Zum mittlerweile beschlossenen und bald veröffentlichten Versorgungsstärkungsgesetz (VSG) merkte er an, die Machtfülle des G-BA werde immer mehr vergrößert. Ein Sitz-Aufkauf-Soll ab 140 % sei genauso falsch wie einer ab 110 %. Die Terminservicestellen seien ein Wahnsinn, den man nun möglichst billig zu realisieren versuchen müsse. Mit der …
(kb) Die KV Berlin hat sich entschieden, deutliche Zeichen gegen den drohenden Praxisaufkauf zu setzen. Aktuell liegen im Planungsbereich der KV Berlin 15 Facharztgruppen oberhalb der 140 %-Grenze, u.a. auch die PsychotherapeutInnen. Dennoch sieht die KV Berlin Bereiche in der Stadt, in denen die Versorgung verbessert werden kann. Die KV Berlin hat nach eigenen Angaben dem Zulassungsausschuss für Ärzte und PsychotherapeutInnen mitgeteilt, dass sie im einheitlichen Planungsbereich Berlin in allen …
Am 5. Juni demonstrierten Psychologische PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen für Honorargerechtigkeit anlässlich der KBV-Vertreterversammlung, die diesmal in der KV Westfalen-Lippe stattfand.
Der 2. Vorsitzende der KV Westfalen-Lippe, Dr. Gerhard Nordmann, berichtete in der anschließenden Vertreterversammlung (VV) in Dortmund „Fakt ist, dass die Ärzteseite eine Erhöhung der Vergütung vorgeschlagen hat, welche die Kassenseite auf keine Fall mittragen will“.
(wd) Bei der Sozialpsychiatrie-Vereinbarung zeigt sich, dass eine ambulante multidisziplinäre und vernetzte Versorgung durchaus erfolgreich sein kann.
Die Sozialpsychiatrie-Vereinbarung dient zur Förderung einer qualifizierten sozialpsychiatrischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung. Sie ist seit 2009 gültig. Durch die Sozialpsychiatrie-Vereinbarung (SPV) soll vorwiegend bei komplexen sozialpädiatrischen und psychiatrischen …
(kb) Wir möchten unseren Mitgliedern einige Hinweise auf Arbeitshilfen für die Behandlung von Asylbewerbern zur Verfügung stellen:
Seit 1.3.2015 gelten die neuen Regeln des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG). Danach beträgt für Asylbewerber die Dauer für den Bezug von den sehr eingeschränkten Gesundheitsleistungen nicht mehr vier Jahre wie bisher, sondern nur noch 15 Monate. Innerhalb der 15 Monate haben Asylbewerber nur Anspruch auf eine Behandlung von akuten Erkrankungen und …
Am 16. Juli 2015 fand die zweite Einführungsveranstaltung zum sogenannten Psychotherapeutenverfahren der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Tübingen statt.
Als erster Referent berichtete Ralf Göltenbodt (Unfallkasse Baden-Württemberg) über die Aufgaben und Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Danach berichtete Claudia Drechsel-Schlund (Bezirksverwaltung Würzburg der Berufsgenossenschaft für Gesundheit und …
(kb) Der regelmäßige Zi-Praxisbericht ist aktuell für das Berichtsjahr 2013 erschienen. Er verzeichnet für die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten gestiegene Kosten für die Praxen bei mäßig verbesserten Einnahmen: Die wirtschaftliche Lage niedergelassener Ärzte hat sich nach Angaben des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Das Zi-Praxis-Panel analysierte Praxisdaten aus den Jahren 2009 bis 2011. Analysiert wurden die Angaben …
(kb) Die vorläufige Fassung der ICD-10-GM 2016, die deutsche Adaptation („German Modification“) der ICD, wurde am 29.7.2015 auf der Homepage des DIMDI veröffentlicht. Während es in verschiedenen Kapiteln Konkretisierungen von Diagnosebezeichnungen oder auch Differenzierungen gibt, betreffen die Veränderungen in Kapitel F (Psychische und Verhaltensstörungen) ausschließlich Rechtschreibkorrekturen. Die endgültige amtliche Fassung der ICD-10-GM für 2016 soll veröffentlicht werden, sobald letzte …
(ja) Im Auftrag der AOK hat das Sozialwissenschaftliche Umfragezentrum Duisburg (SUZ) eine Befragung zu den sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) durchgeführt. Bei den IGeL-Leistungen handelt es sich um Diagnose- und Behandlungsmethoden, die nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gehören und daher von den PatientInnen selbst bezahlt werden müssen. Die Ergebnisse der Befragung zeigen (wie bereits oft in der Presse berichtet wird), dass bei der …