Am 3. Mai 2019 startet beim „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ das neue telefonische Angebot „berta“ (Tel. 0800 3050750) – die erste bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt. „berta“ bietet Menschen Entlastung, Beratung und Unterstützung beim Ausstieg aus organisierten sexualisierten und rituellen Gewaltstrukturen und unterstützt darüberhinaus alle, die sich um jemanden sorgen, einen Verdacht haben oder Informationen …
In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung wird über den noch relativ neuen Straftatbestand der „se-xuellen Belästigung“, § 184i StGB, berichtet. Den Straftatbestand der sexuellen Belästigung gibt es erst seit 2017. In ganz Bayern wurden 2018 insgesamt 1794 Fälle von sexueller Belästigung zur Anzeige gebracht - überwiegend von Frauen. Weil der Vorwurf jedoch schwer zu beweisen ist, hat lediglich jeder fünfte Übergriff ernsthafte Konsequenzen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Die im Februar 2018 in Kraft getretene Konvention des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt zeigt auf, woran Politik und Praxis künftig in Bezug auf Gewalt gegen Frauen zu arbeiten haben. Die Konvention verlangt vielfältige Maßnahmen in den Bereichen Prävention, Intervention und Schutz und stellt Kooperationsbündnisse vor neue Aufgaben. Das Symposium am 10.12.2018 in Stuttgart widmete sich den Handlungsfeldern der Konvention, dem besonderen Bedarf …
Die Fachtagung der FHK im November 2018 beschäftigte sich mit dem Thema Inklusion und Partizipation von gewaltbetroffenen Frauen in Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen. Weitere Informationen finden Sie hier.
In zwei neuen Veröffentlichungen des bff werden einerseits die Arbeit und Leistungen der Fachbera-tungsstellen und zugleich Forderungen und Schlüssel für eine bedarfsgerechte Ausstattung der not-wendigen Arbeit vorgestellt:
Teil I der Broschüre: Die Fachberatungsstellen: Aktiv gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Stark für Frauen – Gegen Gewalt. Hier wird die Arbeit der Fachberatungsstellen vorgestellt.
Teil II der Broschüre: Stark für die Gesellschaft – Gegen Gewalt. Hier werden aktuelle …
Mehr Frauen in Führungspositionen – diese Forderung wird gegenwärtig auch im Gesundheitswesen immer lauter erhoben. Wie nachhaltig ist die Debatte? Das haben wir Prof. Ilona Kickbusch und Dr. Sabine Ludwig gefragt, die sich beide in der Initiative „Women in Global Health –Germany“ engagieren und diese gegründet haben. Weitere Informationen finden Sie hier.
Im Auftrag des IQWiG hat eine Arbeitsgruppe der TU Berlin untersucht, ob es nichtmedikamentöse Maßnahmen in der ambulanten Versorgung gibt, die Menschen mit einer unipolaren Depression helfen können, suizidale Krisen zu bewältigen. Darunter versteht man eine Lebenssituation, in der unmittelbar eine Selbsttötung droht. Wie die Berliner Wissenschaftler*innen feststellen, ist allein dieKognitive Verhaltenstherapie (KVT) in aussagekräftigen Studien untersucht. Bestimmte Formen der KVT können demnach …
Die meisten älteren Menschen in Deutschland sind mit ihrem Leben zufrieden und bleiben es bis ins hohe Alter. Frauen haben die höhere Lebenserwartung. Bei der Betreuung von Enkelkindern holen die Männer auf und kümmern sich inzwischen ähnlich wie Frauen. Das sind drei zentrale Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys 2017 zum Thema „Frauen und Männer in der zweiten Lebenshälfte – Älterwerden im sozialen Wandel“. Der Deutsche Alterssurvey ist die wichtigste Langzeitstudie über das Älterwerden in …
Einen praxisorientierten Überblick über die Inhalte und Empfehlungen der S3-Leitlinie „Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen” gibt die neue BPtK-Leitlinien-Info „Alko-holstörungen“. Abbildungen und Schaubilder ergänzen die Info und geben einen schnellen Überblick über die Versorgung von Alkoholstörungen sowie das Suchthilfesystem. Die Broschüre soll auch über eine leitlinienorientierte Behandlung von Patient*innen mit Alkoholstörungen in der ambulanten …
Die Leitlinie ist konsentiert und zeichnet sich durch einen diagnoseübergreifenden Ansatz für die Be-handlung von Menschen mit schweren psychischen Störungen aus. Gleichzeitig zeigt sich hier ein neuer Trend, nämlich dass man von der Tendenz, störungsspezifische Leitlinien zu erstellen, wegkommt und symptomspezifische transdiagnostische Leitlinien erstellt, wie man das bereits bei Leitlinien wie „Selbstverletzendes Verhalten“ oder „Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen“ vorgenommen hat. …