Immer häufiger erreichen auch den Psychotherapeuten Anfragen verschiedener gesetzlicher Krankenkassen unter dem Betreff "Anfrage bei Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit". Um gegebenenfalls Maßnahmen z. B. zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit einleiten zu können, bitten die Kassen die psychologischen Psychotherapeuten um Auskünfte zum Versicherten/Patienten. Zu klären ist, inwieweit die Therapeuten verpflichtet sind, entsprechende Auskunft zu geben.
Für bestimmte Angehörige der Freien Berufe existiert in Deutschland ein eigenständiges, öffentlich-rechtliches Alterssicherungssystem - die berufsständische Versorgung oder die berufsständischen Versorgungswerke. Sie erfassen als Mitglieder im Rahmen der Pflichtmitgliedschaft aufgrund Landesrecht die Angehörigen der sogenannten klassischen Freien Berufe, also Ärzte, Apotheker, Architekten, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater beziehungsweise Steuerbevollmächtigte, …
Im Report Psychologie 4/2001 berichtet der BDP davon, Namenslisten von Psychologen mit dem ausserordentlich kostspieligen Zertifikat Fachpsychologe für Rechtspsychologie an offizielle Stellen weiterzugeben, 'damit für diese mehr Sicherheit bei der Berufung von qualitativ gut ausgebildeten Sachverständigen entstehen kann.
Dr. Frank Roland Deister, für den Berufsverband der Vertragspsychotherapeuten
Vorbemerkung der Redaktion: Der im November vorgelegte Entwurf für einen neuen einheitlichen Bewertungsmaßstab ambulanter vertragsärztlicher Leistungen (EBM) wird eine grundlegende Veränderung der Gebührenstrukturen (Einzelleistungsverzeichnis) im ambulanten Bereich mit sich bringen.
Strukturprinzip und Organisation der gesetzlichen Rentenversicherung
Die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung haben Körperschaftsstatus (§ 29 Abs. 1 SGB IV). Sie sind mitgliedschaftlich organisierte rechtsfähige Verbände des öffentlichen Rechts, die staatliche Aufgaben mit hoheitlichen Mitteln unter staatlicher Aufsicht wahrnehmen und durch staatlichen Hoheitsakt entstanden oder anerkannt sind und denen das Recht auf Selbstverwaltung zusteht (Ruland, 1990 ).
Der einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) ist die Klassifikation zulässiger ärztlicher/psychotherapeutischer Leistungen im Rahmen der ambulanten vertragsärztlichen Leistungen.
Ein großer Verband wie die DGVT mit annähend 5000 Mitgliedern und einer langen Geschichte beheimatet sehr unterschiedliche Interessen und Ziele. Immer wieder erhalten wir von Mitgliedern die Rückmeldung, dass wir uns (in der offiziellen Verbandspolitik) zu wenig um die Niedergelassenen kümmern bzw. deren Interessen nicht nachhaltig genug vertreten.
(dk) Am 11. Mai 2000 wurde im Bundestag ein von der F.D.P. eingebrachter Gesetzentwurf zur "Sicherung einer angemessenen Vergütung psychotherapeutischer Leistungen im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung" in erster Lesung behandelt.
Im Rahmen der Ausbildung zu Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder-/JugendlichenpsychotherapeutInnen ist die "Praktische Tätigkeit" in einer Klinischen Einrichtung gesetzlich verankert.