Gesundheitspolitik: In BaWü ist die AOK besonders aktiv; sie fällt auch bundesweit häufig durch ihre Vorschläge und das Gehen neuartiger Wege in der Gesundheitspolitik auf. Neuester Coup: Ab 2008 wird die AOK BaWü einen eigenen Vertrag, ohne die anderen Krankenkassen, zur hausärztlichen Versorgung abschließen. Sie hat diesen europaweit ausgeschrieben und der Ärzteverband Mediverbund und die Hausärztliche Vertragsgemeinschaft e.G. (HÄVG) stehen jetzt in Verhandlungen mit der AOK für die …
Betroffene von chronischen Erkrankungen und Behinderungen werden meist durch zahlreiche unterschiedliche Einrichtungen behandelt, deren Leistungen durch verschiedene Sozialversicherungsträger finanziert werden. Dennoch konzentrierte sich in der Vergangenheit die Forschung zumeist isoliert auf einzelne Bereiche. Um dies zu ändern, haben Bundesregierung und Sozialversicherungsträger 2006 ein neues Bündnis für die Versorgungsforschung geschlossen. Damit stehen erstmals gezielt Fördermittel für …
Wir gehen allgemein davon aus, dass Mädchen/Frauen und Jungen/Männer unterschiedlich ›anfällig‹ sind für psychische Störungen. Empirische Erhebungen zeigen, dass Mädchen/Frauen ein höheres Risiko haben, an Ess-Störungen, Angststörungen,Depressionen und somatoformen Störungen zu erkranken. Das liegt wohl auch daran, dass sie in anderer Weise als Jungen/Männer gefährdet sind, Opfer von häuslicher Gewalt zu werden, was zu nachhaltigen Veränderungen in der Stressverarbeitung führt. Auf …
Während Nordrhein-Westfalen den Anteil der SchulpsychologInnen schrittweise um 50 Stellen erhöht und dabei als Schwerpunkte „individuelle Förderung“ und „Krisenintervention“ vorgibt, will das Land Niedersachsen die Zahl der SchulpsychologInnen von 89 auf 20 senken.
Die Psychologie als die Lehre vom Verhalten und Erleben der Menschen hat in den vergangenen 150 Jahren viele Forschungsergebnisse für die Anwendung in den verschiedensten Praxisfeldern aufbereitet.
Der Arzt als väterliche Autorität, die Krankenschwester als dienstbarer Geist im Schatten eines Halbgottes in Weiß: Lange waren die Rollen klar verteilt. Doch mit den sich wandelnden Ansprüchen der Patienten und Weiterentwicklungen in der Versorgungslandschaft verändern sich auch Aufgaben und Selbstverständnis der Gesundheitsberufe.
Ende 2006 hat etwa jeder neunte Beschäftigte in Deutschland im Gesundheitswesen gearbeitet. Zwischen 2005 und 2006 stieg die Zahl der Arbeitsplätze im Gesundheitswesen um 34.000 auf rund 4,3 Millionen, teilte das Statistische Bundesamt im Dezember 2007 mit. Das entspricht einem Beschäftigungswachstum von 0,8 Prozent.