(wd). Streiten Behinderte um die Höhe ihres Persönlichen Budgets, kann es schnell zu finanziellen Problemen kommen: Das Geld für die selbst eingestellten Hilfs- und Pflegekräfte kann nicht mehr aufgebracht werden, solange die Gerichte noch nicht abschließend entschieden haben. In dieser Situation ist eine vorläufige Erhöhung des Budgets geboten, entschied nun das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Andernfalls werde das Grundrecht auf effektiven Rechtsschutz verletzt.
(wd). Der bundesweite Kooperationsverbund "Gesundheitliche Chancengleichheit" hat Ende Oktober eine Zusammenstellung der aktuell zur Verfügung stehenden Dokumente zum Präventionsgesetz auf seiner Webseite eingestellt.
Über den folgenden Link gelangen Sie gebündelt zu vielen relevanten Informationen wie beispielsweise dem Leitfaden Prävention (Fassung vom 10. Dezember 2014, dieser wird derzeit vom GKV-Spitzenverband überarbeitet), den Bundesrahmenempfehlungen der Nationalen Präventionskonferenz …
(wd). Ab 1. Oktober 2016 haben Patientinnen und Patienten Anspruch auf einen Medikationsplan, wenn sie mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig einnehmen bzw. anwenden. Die Einführung eines bundeseinheitlichen, standardisierten Medikationsplans ist Inhalt des E-Health-Gesetzes, das im Dezember 2015 vom Bundestag verabschiedet wurde.
Der Medikationsplan soll künftig helfen, unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Medikationsfehler zu vermeiden. Medikationsfehler können an verschiedenen …
(wd). Die AOK hat am 11. Oktober 2016 eine Studie zur Belastungssituation deutscher Hochschüler vorgestellt.
Zum Stress von Familien und Arbeitnehmern gibt es bereits zahlreiche Erhebungen. Doch wie steht es um die rund 2,7 Millionen Studierenden in Deutschland? Was stresst Studenten heute am meisten, wie hoch ist ihr Stresslevel, welche Fächer sind mit den höchsten Belastungen verbunden?
Diesen Fragen sind die Universitäten Potsdam und Hohenheim u. a. im Auftrag des AOK-Bundesverbandes …
Mit der neuen Online-Zeitschrift "Journal of Health Monitoring" informiert das RKI nun vierteljährlich zu wichtigen Themen aus allen Public Health-Bereichen. Die Beiträge für das Fachjournal unterliegen einem Gutachter-Verfahren und sind über die RKI-Internetseite frei zugänglich. Thema der ersten Ausgabe ist riskanter Alkoholkonsum.
Wo liegen die gesellschaftlichen Chancen von Gesundheits-Apps, wo die Risiken? Eine neue Studie im Auftrag des Deutschen Bundestages zu Gesundheits-Apps soll Antworten auf diese und weitere Fragen liefern.
Das Berliner Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, das die Studie erarbeiten soll, ruft jetzt Ärzte und andere Interessengruppen aus dem Gesundheitswesen zur Teilnahme an einer Online-Umfrage zum Thema auf.
Die Teilnahme erfolge anonym. Die Studie soll unter anderem …
Leitlinien in der Medizin können die Qualität der Patientenversorgung verbessern. Voraussetzung sei aber, dass die Empfehlungen von vielen Ärzten angewendet würden, heißt es in einem Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Zwar gebe es bislang kein Best-Practice-Modell für Deutschland, wohl aber eine ganze Reihe von Bedingungen und Maßnahmen, die die Umsetzung von Leitlinien in der medizinischen Versorgung befördern könnten: So sollten die …
Das zentrale adhs-netz, das seit 2003 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) aufgebaut wurde, hat zusammen mit Verbänden des interdisziplinären Beirates, dem auch die DGVT angehört, die neuen Eckpunkte entwickelt, die das wissenschaftlich weitgehend gesicherte Wissen zu den Ursachen und den Behandlungsmöglichkeiten von ADHS zusammenfassen. Die Eckpunkte sollen Betroffene und Nichtbetroffene informieren und zur Versachlichung der Diskussion in der Öffentlichkeit …
Die demokratischen Ärztinnen und Ärzte fordern in einer eindrücklichen Stellungnahme die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, auf die Verabschiedung dieses Gesetzentwurfes zu verzichten und dem Antrag zuzustimmen, der fremd- und gruppennützige Forschung an erwachsenen Nichteinwilligungsfähigen grundsätzlich verbietet. Es sollte bei der jetzigen rechtlichen Regelung zu Arzneimittelversuchen bleiben.
Der Entwurf für die Gesetzesänderung sieht vor, dass gruppennützige Forschung auch an …
(wd). Die Bundesregierung prüft eine mögliche Verschärfung des Heilpraktikerrechts. Anlass sind unter anderem Todesfälle im Zusammenhang mit einer von einem Heilpraktiker zu verantwortenden alternativen Krebstherapie. Angesichts der unterschiedlichen Interessenlagen im Heilpraktikerwesen würden die aktuellen Vorgänge zum Anlass genommen für eine kritische Prüfung der komplementärmedizinischen Methoden, heißt es in der Antwort (Drucksache 18/9743) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage …