Vorab im Web – Zur Halbzeit der Millennium-Entwicklungsziele hat der UN-Entwicklungsfonds für Frauen (UNIFEM) seinen Bericht „Progress of the World´s Women 2008/9” mit dem Titel “Who answers to women? Gender and Accountability” (s. Hinweis) vorgelegt. Zentrales Thema ist die Kluft zwischen den Verpflichtungen, die die Regierungen zu Frauenrechten und Geschlechtergleichheit eingegangen sind, und deren Umsetzung. Kernfrage ist, wie anerkannte Ansprüche und Rechte von Frauen in tatsächliche …
Trotz des großen Fortschritts auf dem Gebiet der Geschlechtergleichstellung haben in der Politik immer noch die Männer das Sagen. Im Allgemeinen haben Aufstellungen von Staats- oder Regierungschefs ob nun in Europa oder irgendwo sonst auf der Welt in der Regel eines gemeinsam: die große Mehrheit, manchmal sogar alle, der Personen sind Männer. Da wir uns nunmehr auf das Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts zubewegen, stimmt diese Tatsache nachdenklich: Trotz allen Fortschritts sind …
Den dummen Spruch „Das ist wie beim Diabetiker!“ habe ich mir in zwanzig Jahren Psychoseerfahrung allzu oft anhören müssen. Manchmal hatte ich das Thema Medikamente gar nicht angerührt, da fühlten sich Mitarbeitende bemüßigt, mir zu sagen: „Das ist bei Ihnen wie bei Diabetikern. Die müssen auch dauerhaft ihr Insulin oder ihre Tabletten nehmen, um ein normales Leben zu führen.“ Ohne genauere Kenntnis von Diabetes mellitus dachte ich mir immer schon, dass das wahrscheinlich ein sehr krummer …
Vortrag auf der Tagung der Rheinischen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie am
7. Mai 2008 in Düsseldorf.
Die Perspektiven des betreuten Wohnens für psychisch erkrankte Menschen hängen wesentlich von den zugrundeliegenden sozialpolitischen und finanziellen Rahmenbe-dingungen ab. Der Autor reflektiert die umstrittene Reform der Eingliederungshilfe in NRW für den Bereich Wohnen.
Zwei neue Gesetzesentwürfe sollen Kinder besser schützen – Bundeskinderschutzgesetz und erweitertes Führungszeugnis für Berufe im kinder- und jugendhilfenahen Bereich.
Bundestag und Bundesrat haben die Reform des Gesetzes über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FGG) beschlossen. An seine Stelle tritt künftig das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG).
Die Inanspruchnahme und Finanzierung von heilkundlichen Leistungen sind in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung unterschiedlich geregelt. Das gültige Prinzip in der privaten Krankenversicherung war und ist die sogenannte Kostenerstattung. Mit diesem Begriff ist folgender Ablauf gemeint: 1. der Patient nimmt heilkundliche Behandlung in Anspruch 2. der Behandler stellt dem Patienten über die erbrachten Leistungen eine Rechnung aus, welche vom Patienten direkt beglichen werden muss …
Wir möchten nicht die hinlänglich bekannte Situation der PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA), besonders während der Praktischen Tätigkeit beschreiben. Vielmehr möchten wir unser Augenmerk darauf lenken, was aus unserer Sicht dazu beitragen könnte, die Situation der PiAs zu verbessern. Des Weiteren werden wir Veränderungsvorschläge aufführen, welche die Inhalte der Ausbildung konkret betreffen.
Mit Schreiben vom 26.06.2008 hat der VdAK/AEV die als Anlage zum Bundesmantelvertrag Ärzte-Ersatzkassen (EKV) vereinbarte Sozialpsychiatrie-Vereinbarung (Anlage 11 EKV) zum Ende des Jahres 2008 gekündigt. Der VdAK machte in seinem Kündigungsschreiben deutlich, dass die Ersatzkassen den Abschluss einer Nachfolgeregelung anstreben.