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Aktuell

Psychotherapeutische Versorgung: Chancen ergreifen!

Presseinformation der DGVT und des DGVT-Berufsverbands


Monate- manchmal sogar jahrelange Wartezeiten auf einen ambulanten Therapieplatz sind nach wie vor an der Tagesordnung. Jüngste Versuche, daran durch die verpflichtende Einführung von Sprechstunden in psychotherapeutischen Praxen und die Vergabe von Terminen durch die Termin-Service-Stellen der Kassenärztlichen Vereinigungen etwas zu ändern, laufen erwartungsgemäß ins Leere, solange die verfügbare Kapazität an psychotherapeutischer …

Aktuell

DGVT-Newsletter - Ausgabe 4/2017

Aktuell

Kassenwatch.de: DGVT-Berufsverband stärkt die Unterstützung für Mitglieder in der Kostenerstattung mit interaktivem Meldesystem zu Schwierigkeiten mit den Krankenkassen

Nicht erst seit der Reform der Psychotherapie-Richtlinie vom 1.4.2017 gibt es immer wieder Schwierigkeiten in der Beantragung und Abrechnung von Therapien über das Kostenerstattungsverfahren. Seit diesem Datum hat sich die Situation für PatientInnen derart verschärft, dass langwierige Antragsverfahren mit Ablehnungen und Widersprüchen eher die Regel als die Ausnahme geworden sind.


Der DGVT-BV reagiert hierauf und startet im Frühjahr 2018 mit Kassenwatch.de eine interaktive Plattform, auf der …

Bayern BV

Seminar "Haftungsfallen in der Psychotherapie – Behandlungsfehler, Aufklärung und Darstellung in der Öffentlichkeit: Was ist zu beachten?"

Am 05.12.2017 fand in den Räumen des Ausbildungszentrums München ein Seminar zum Thema Haftungsrecht in der Psychotherapie statt.

Aktuell

Pressemitteilung: Betroffene brauchen Schutz und Verlässlichkeit - DGVT ist besorgt über Antragsbearbeitung beim „Fonds sexueller Missbrauch“

Nach einer Welle von Berichten Betroffener beschloss die Bundesregierung im März 2010 die Einrichtung eines Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ (Runder Tisch Sexueller Kindesmissbrauch).

VPP 4/2017

BMG will Forschungsprojekte zur Suizidprävention fördern[1]

Von Ulrich Krüger

Jährlich sterben in Deutschland ca. 10.000 Menschen durch Suizid, mehr Menschen als durch illegale Drogen, Aids und Verkehrsunfälle zusammen. Schätzungen zufolge liegt die Zahl der Suizidversuche etwa zehnmal so hoch. Rechnerisch kommt es demnach in Deutschland alle 5 Minuten zu einem Suizidversuch. »Jeder Suizidversuch und erst recht jeder Suizid ist einer zu viel«, heißt es in einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU/CSU, SPD und Grünen unter dem Titel …

VPP 4/2017

Kunst für die Seele – Das Projekt »Kunst für die Seele – Museum erleben« eröffnet Menschen in psychischen Krisen einen neuen Zugang zu den eigenen Wahrnehmungen und zur Welt.[1]

Von Ellen Westphal und Tina Emsermann

Nicht nur Schüler und Schülerinnen einer Schule für Kranke sind nicht sehr begeistert, wenn sie erfahren, dass ein Ausflug in ein Kunstmuseum geplant ist. Das Kunstmuseum hat bei jungen Menschen den Ruf, eher langweilig zu sein – wer schaut sich schon gerne Bilder an, die man nicht kennt und sich vermutlich auch nicht ins eigene Zimmer hängen würde? Jedoch fällt vielen von ihnen auch der Schritt in die Öffentlichkeit noch schwer. Sich in einer kleinen …

VPP 4/2017

Zeitalter der Aufklärung in der Psychiatrie bricht an – Experten aus Erfahrung und Psychiater legen gemeinsam einen allgemeinverständlichen Infobogen zu Neuroleptika vor.[1]

Von Peter Lehmann

„In Zusammenarbeit mit den ärztlichen Direktoren bzw. Chefärzten der drei ehemaligen Landeskrankenhäuser Klingenmünster, Alzey und Andernach und den Aktivisten Dr. h.c. Peter Lehmann und Dr. med. Volkmar Aderhold haben der LVPE RLP e.V. in 18 Monaten diesen Aufklärungsbogen in Alltagssprache entwickelt.“

Als Sensation kann bezeichnet werden, was der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Rheinland-Pfalz (LVPE RLP) in trockenen Worten im Vorwort der Broschüre mitteilt. Erstmals …

VPP 4/2017

Die Sozialpsychiatrie hat das Soziale aus den Augen verloren

Anmerkungen und Ergänzungen zum Artikel von Reinhold Kilian[1] (VPP 3/17, Seite 623ff)

VPP 4/2017

Umsetzungsstrategien und Begleitforschung[1]

typo3/#_ftn1von Ingmar Steinhart

Zusammenfassung

Der Beitrag beschreibt die aktuelle Situation nach der Psychiatrieenquete inklusive der noch unbearbeiteten Aufgaben und plädiert für den Beginn einer neuen Reformära, die Menschen mit schweren psychischen Störungen in den Mittelpunkt stellt. Die vorgeschlagenen Lösungen, bezogen auf die Umsetzungsstrategien, erfordern die Entwicklung von evidenzbasierten Standards mit einer multiprofessionellen ambulanten Leistungserbringung im Kern, inklusive …