(ab/hv). Das „National Institute of Mental Health“ (USA) und die „Global Alliance for Chronic Disease“ (eine Allianz von führenden staatlichen Forschungs-Institutionen aus sechs Ländern mit Sitz in London) kritisieren, nach einem Bericht in facharzt.de, die weltweiten Defizite in der Versorgung von Menschen mit neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen wie Parkinson, Schizophrenie, Depressionen sowie Alkohol- und Drogenabhängigkeit. Offenbar ziehen sich forschende Arzneimittelfirmen aus …
(kb). Wir empfehlen unseren Mitgliedern weiterhin, regelmäßig Widerspruch gegen die Honorarbescheide einzulegen. Die Empfehlung gilt, solange die Vergütung der Leistungen der Psychotherapeuten nicht wenigstens dem sog. kalkulatorischen Arztlohn gem. EBM entspricht. Sie dokumentieren mit Ihrem Honorarwiderspruch, dass das Gebot der Honorargerechtigkeit (Rechtsprechung des Bundessozialgerichts) noch durch einen entsprechenden Beschluss des Bewertungsausschusses nachvollzogen werden muss. …
(ab). In diesen Tagen erhalten einige niedergelassene PsychotherapeutInnen wieder Post vom Zentralinstitut (ZI) für die Kassenärztliche Versorgung in Deutschland: Sie werden um Auskunft gebeten zur Personalausstattung, zur Versorgungsstruktur, zur Arbeitszeit der Praxisinhaber und Praxismitarbeiter sowie zu den Aufwendungen und den Erlösen der Praxis. Der Gesprächskreis II, zu dem über 30 Psychotherapeutenverbände (darunter auch die DGVT) zusammengeschlossen sind, empfiehlt die Teilnahme an der …
Der Glücksspielstaatsvertrag ist nicht, wie geplant, bei der Konferenz der Ministerpräsidenten im Mai in Sachsen-Anhalt unterzeichnet worden. Der Entwurf müsse noch von der EU-Kommission geprüft werden, hieß es zur Erklärung. Die Unterzeichnung soll nun möglicherweise im Oktober bei der nächsten Konferenz in Schleswig-Holstein erfolgen. Wie zu hören ist, wird derzeit versucht, einen Konsens mit Schleswig-Holstein bzw. der dortigen schwarz-gelben Landesregierung zu erreichen. Diese hatte den …
Sonderbedarfszulassungen können nach einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) auch als hälftige Versorgungsaufträge erteilt werden (Entscheidung vom 8.12.2010, Az.: B 6 KA 36/09 R). Das BSG hatte über die Sonderbedarfsanträge zweier Gefäß-chirurgen zu entscheiden. Weitere ambulante gefäßchirurgische Versorgungsangebote existierten in der betreffenden Stadt bereits, allerdings – so das Gericht – nicht in aus-reichendem Maße.
Nach Auffassung des BSG ist keine rechtliche Vorgabe ersichtlich, …