Zum Quartals-Wechsel möchten wir Sie über einige aktuelle Entwicklungen für Vertragspsychotherapeut*innen informieren. Die Sonderregelungen zur Videosprechstunde wurden von den Krankenkassen und der KBV für das Quartal 3-2020 erfreulicherweise verlängert und gelten nun nochmals bis zum 30. September 2020.
In der psychotherapeutischen Versorgung von privat Versicherten sind auch längere telefonische Beratungen weiterhin möglich. Innerhalb eines Kalendermonats können bis zu viermal 40-minütige telefonische Beratungen erstattet werden. Diese Regelung basiert auf einer Empfehlung der Bundesärztekammer, der die private Krankenversicherung allerdings bereits zugestimmt hat. Sie ist zunächst befristet bis zum 31. Juli 2020.
Wir möchten Sie zum Quartals-Wechsel über einige aktuelle Entwicklungen für Vertragspsychotherapeut*innen informieren.
Die Sonderregelungen zur Videosprechstunde wurden von den Krankenkassen und der KBV für das Quartal 3-2020 erfreulicherweise verlängert und gelten nun nochmals bis zum 30. September 2020. Die Regelungen im Einzelnen.
Viele Menschen mit Behinderungen, die in Werkstätten arbeiten, sind in den letzten Wochen durch die Folgen der Corona-Pandemie in finanzielle Bedrängnis geraten. Denn ihr Arbeitsentgelt hängt von den Einnahmen ab, die die Werkstatt erwirtschaftet. Das Bundeskabinett hat deshalb wichtige Änderungen in der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung beschlossen. Deren Ziel ist es, die Entgelteinbußen von Werkstattbeschäftigten zumindest teilweise zu kompensieren.
Die Bundesregierung hat die vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie vom Bundesminister der Finanzen vorgelegten Eckpunkte für ein Programm "Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen" beschlossen. Ziel der Überbrückungshilfe ist es, kleinen und mittelständischen Unternehmen und Organisationen, die ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise vollständig …
Mit dem Ziel, Best-Practice-Beispiele im Ausland zu identifizieren, die Barrieren in Unternehmen der Privatwirtschaft abbauen und dadurch den Zugang von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt verbessern, wurde die Studie „Umfrage Inklusion in anderen Ländern - International vergleichende Studie zur Barrierefreiheit in Unternehmen“ durchgeführt. Die Beispiele sollen unter anderem Unternehmen und deren Verbände zur Förderung der vorausschauenden Barrierefreiheit in den Betrieben …
Die Schlichtungsstelle nach § 16 des Gesetzes zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (BGG) hat die Aufgabe, Konflikte zwischen Menschen mit Behinderungen und öffentlichen Stellen des Bundes zu lösen. Die Schlichtungsstelle erstellt jährlich einen Jahresbericht mit einem Überblick zu den durchgeführten Schlichtungsverfahren. Seit gut drei Jahren hilft die Schlichtungsstelle niedrigschwellig, persönlich und kostenfrei. Der jetzt vorliegende dritte Jahresbericht der Schlichtungsstelle …
Ende April hatte die KBV einige Neuerungen zur Psychotherapie-Vereinbarung („Bundesmantelvertrag“) veröffentlicht, die ab 1.7.2020 in Kraft treten werden, darunter auch das hier diskutierte neue Prozedere der Anzeige des Therapieendes durch eine neue Pseudoziffer (das bisherige PTV-Formular entfällt).
Die Anzeige des Therapieendes muss ab 1.7. unverzüglich, d.h. möglichst nach der letzten Sitzung bzw. möglichst noch im laufenden Quartal des Therapieendes stattfinden. Die Pseudoziffer kann aber …
Der DGVT-BV und zahlreiche Vertreter*innen weiterer psychotherapeutischer Berufsverbände, sowie die Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns haben eine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zum Schutz elektronischer Patientendaten in der Telematikinfrastruktur verfasst. Darin wird die mit dem Gesetz-Entwurf verfolgte Zielrichtung begrüßt, die Verarbeitung von Patient*innendaten im Rahmen der Digitalisierung des Gesundheitswesens bzw. der Nutzung der in diesem Zusammenhang aufgebauten …