Prävention wird mit ihren bislang unausgeschöpften Potenzialen angesichts der demographisch und technologisch bedingten wachsenden Versorgungsbedarfe in Kuration, Rehabilitation und Pflege sowie mittel- und langfristiger Finanzierungsrisiken der GKV international (WHO 1998, Fries 1997) und national eine zukunftsentscheidende Bedeutung zugeschrieben.
Plenarvortrag auf der wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention am 25. September 2003 in der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Prävention hat politische Konjunktur
Zumindest auf der Ebene der Programmatik und der Ankündigungen leben wir seit einiger Zeit in Deutschland in einer Phase der Hochkonjunktur für Prävention und Gesundheitsförderung: Seit der Gesundheitsreform 2000 sollen …
Der alljährliche World Mental Health Day findet dieses Jahr am 10. Oktober statt. Er ist der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gewidmet.
Dass eine Gesetzeslage unklar ist, wird manchmal erst an Hand von Rechtsverordnungen augenfällig, die auf der Grundlage eben des unklaren Gesetzes entworfen werden.
Das BMBF wird voraussichtlich im Frühjahr 2003 ein Förderprogramm „Prävention und Gesundheitsförderung“ ausschreiben. Umfang und Laufzeit sind noch nicht entschieden. Grundlage für dieses Programm sind u.a. die neuen Koalitionsvereinbarungen. Das Expertengespräch diente der Konzeptualisierung von Leitlinien für die Ausschreibung.
Auf der Grundlage der Koalitionsvereinbarungen, zahlreichen Aktivitäten, wie dem runden Tisch, Erfahrungen aus den Public …
Mehr als 25 Nationen nahmen an der Tagung teil (Deutschland war nur durch eine Person vertreten). Die in Grundsatzreferaten angesprochenen Themen waren:
Waltraud Deubert, Leiterin der DGVT-Geschäftsstelle
Die rechtlichen Vorschriften zur Prävention, die in zahlreichen Gesetzen und Verordnungen geregelt sind, sollen harmonisiert, präzisiert und ggf. in einem eigenen Präventionsgesetz zusammengefasst werden, fordern die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (Drucksache 14/9224).
Am 17 Juni 2002 fand in Bonn auf Einladung des Bundesministeriums für Gesundheit die Anhörung von Vertretern der Verbänden und Organisationen zur Einführung der DMP-Progamme für Patienten mit Typ-2-Diabetes oder Mammakarzinom statt.
Trotz eines hohen Maßes inhaltlicher Übereinstimmung in der Sache ist ein im Schulterschluss von Koalitionsfraktionen und Unionsfraktion getragener Antrag zum Thema Prävention nicht zustande gekommen.