Der bisherige Verbund der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) soll nicht über das Jahresende 2015 hinaus finanziert werden. 21 Beratungsstellen stehen damit vor dem Aus. GKV-Spitzenverband und der Patientenbeauftragte der Bundesregierung beabsichtigen, gegen den Protest aus dem wissenschaftlichen Beirat der UPD, zahlreicher Politiker und weiterer gesellschaftlicher Kreise die unabhängige Patientenberatung an die Sanvartis GmbH zu vergeben. Vor dem Hintergrund, dass künftig ein …
Prof. Dr. med. Karl H. Beine ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am St. Marien-Hospital in Hamm. Er beschäftigte sich in mehreren Publikationen mit Fragen der Krankenhausorganisation, des Personalbedarfes in der Psychiatrie, mit Krankentötungen in Kliniken und Heimen und der Einstellung der Mitarbeiter in den Gesundheitsberufen zur aktiven Sterbehilfe und – in Verbindung mit diesen Arbeiten mit Fragen der zur Euthanasie und deren Geschichte. Ein weiteres …
Prof. Dr. med. Asmus Finzen ist Psychiater, Nervenarzt und Wissenschaftspublizist. Er war Leitender Krankenhausarzt in Deutschland (Wunstorf 1975-1987) und in der Schweiz (Basel bis 2003).
Nach der Verfolgung und Ermordung psychisch kranker Menschen im Dritten Reich machte sich Gesellschaft und Politik, Medizin und Wohlfahrtspflege in der Bundesrepublik erst spät auf den mühsamen Weg zu einer umfassenden Reform der Psychiatrie in Deutschland.
Nach den letzten Sozialwahlen (1. Juni 2011) haben der Wahlbeauftragte Gerald Weiß (CDU) und sein Stellvertreter Klaus Kirschner (SPD) in ihrem Schlussbericht weitreichende Vorschläge zur Reform dieser Wahlen gemacht. Die Kernforderungen waren die verpflichtende Durchführung von Urwahlen, die Einführung einer Frauenquote und die Ermöglichung von Online-Wahlen, von denen man sich erhofft, dass sie die Wahlbeteiligung vor allem jüngerer Wahlberichtigter steigern werden. Besonders umstritten war …
Der Prozess der Radikalisierung beginnt oft schon in der Kindheit, verläuft aber individuell unterschiedlich. Unter welchen Bedingungen fremdenfeindliche Einstellungen entstehen.
In der Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen hat sich in Deutschland eine differenzierte Praxis etabliert. Über aktuelle Ansätze, ihre Potenziale und fachliche Grenzen.
Aussteigerinnen und Aussteiger schaffen den Bruch mit dem sektenähnlichen rechten Milieu meist dann, wenn ihre Erwartungen zuvor enttäuscht wurden. Die Loslösung aus der Szene ist ein Prozess, der von Aussteigerprojekten begleitet werden kann. Deren Arbeit wurde wissenschaftlich bisher kaum untersucht.