Die DGVT-AG "Frauen in der psychosozialen Versorgung" ist langjähriges Mitglied des nationalen Netzwerkes Frauen und Gesundheit. Über die Aktivitäten dieses Netzwerkes wird in der VPP regelmäßig berichtet.
Eine neue Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums 1, die im Auftrag des Schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass sich Psychotherapien gut eignen, um psychische Erkrankungen wirksam zu behandeln.
Wegen der geplanten großen Finanzreform der GKV war es zuletzt still um die von Gesundheitsministerin Schmidt (SPD) geplante Liberalisierung des Vertragsarztrechts geworden.
Der Gesetzentwurf ist nicht ganz identisch mit dem Referentenentwurf (siehe Bericht vom 26. Mai); nach der Anhörung am 8. Mai wurden einige Änderungen vorgenommen.
Vorbemerkung der Redaktion: Zu den Aufgaben für die zu gründenden Psychotherapeutenkammern wird immer wieder auch der Aufbau von Versorgungswerken gezählt.
Das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) von 1998 hat zwei neue Berufe, den Psychologischen Psychotherapeuten und den Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten geschaffen.
Sabine Kraft-Zörcher, Fachanwältin für Verwaltungsrecht
Das Psychotherapeutengesetz von 1998 hat zwei neue Gesundheitsberufe geschaffen, den psychologischen Psychotherapeuten und den Kinder-/Jugendlichenpsychotherapeuten. Gesundheitsberufe bedürfen nach den Regeln unserer Rechts- und Sozialordnung einer staatlichen Aufsicht, die bei anderen Berufen (Ärzte, Apotheker, Tierärzte und andere) vom Staat an die Kammern und damit an quasistaatliche Organisationen übertragen wurde.