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Urteile

Sozialgericht Dortmund: KVWL hat Honorare falsch berechnet

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat ab dem 1. Januar 2000 die Honorare für psychologische Psychotherapeuten falsch berechnet. Das entschied das Sozialgericht Dortmund (SG) gestern [am 23.7.02] in einem Musterprozess.

Regine Simon

Privatkassen und Gutachterverfahren

In der Vergangenheit haben Privatkassen zunehmend über ihre größtenteils fachfremden Gutachter Anträge von Patienten auf Psychotherapie entweder ablehnen oder die bewilligten Stundenkontingente reduzieren lassen.

Lilli Pöttrich, Rechtsanwältin, e-Mail: lilli.poettrich@mail.isis.de

Urteil gegen Diskriminierung von Frauen in den PsychThG-Übergangsbestimmungen (Zeitfenster-Rechtsprechung)

Vorbemerkung der Redaktion: Bereits in früheren Ausgaben haben wir Urteile zur sogenannten Zeitfensterproblematik veröffentlicht. Es sei insbesondere auf die Urteile des Bundessozialgerichts aus dem Jahr 2000 und die Zusammenfassung von Rechtsanwältin Susanne Locher-Weiß (Rosa Beilage zu VPP 1/2001) hingewiesen. Wir behalten die rechtliche Entwicklung im Auge und werden darüber berichten.

Rechtsanwältin Susanne Locher-Weiß, Reutlingen

Urteil des Sozialgerichts Dortmund vom 23.07.2001 (Az.: S 26 KA 274/00) zur Vergütung genehmigungspflichtiger Leistungen des Kapitels G IV EBM für das Quartal 1/00

I. Ausgangspunkt des Streites

Die Beteiligten streiten über die Höhe des dem Kläger im Quartal 1/00 zustehenden vertragspsychotherapeutischen Honorars, wobei es sich nach dem Willen der Beteiligten um einen Musterrechtsstreit handeln solle, während ca. 950 Widerspruchsverfahren anderer Psychologischer Psychotherapeuten im Bereich der KV Westfalen-Lippe zum Ruhen gebracht worden waren.

Laut Honorarbescheid vom 26.07.2000 erzielte der Kläger im Quartal 1/00 ein Gesamthonorar von DM 40.8068,50, …

Urteile

Zähes Ringen um die Vergütung der Psychotherapeuten

KV Westfalen-Lippe stellt wegen Sozialgerichts-Urteil alle Honorarbescheide ab dem zweiten Quartal 2002 unter Vorbehalt

Urteile

Rechtsprechung zur Nebenbeschäftigung bei gleichzeitiger vertragstherapeutischer Tätigkeit

Antrag auf bedarfsunabhängige Zulassung eines niedergelassenen Psychotherapeuten (20 Wochenstunden), der gleichzeitig als klinischer Diplom-Psychologe in einer Klinik beschäftigt ist (28 Wochenstunden), abgelehnt

Urteile

Bundesverfassungsgericht liberalisiert berufliche Werbung

Auswirkungen auf Musterberufsordnung der Ärzte

Urteile

Einzelne Private Krankenversicherungen haben Integration der PP und KJP in vertragsärztliche Versorgung noch nicht nachvollzogen

Fast 4 Jahre nach Verabschiedung des Psychotherapeutengesetzes gibt es offenbar nur noch einzelne Private Krankenversicherungen, die ihre Allgemeinen Versichungsbedingungen nicht angepasst haben.

Andreas Veith und Kerstin Burgdorf

'Nicht drin, was draufsteht' Anpassung des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) an europäische Richtlinien birgt Gefahren für PatientInnen und Qualität der Psychotherapie

Die vielfach kritisierte Konzeption der Qualifizierung zum/zur Psychologischen Psychotherapeuten/in als Ausbildung wirkt sich auf vorher nicht bedachte Weise nun negativ auf die Sicherung der Qualität des Berufstandes aus - und zwar durch die im letzten Jahr beschlossene und zu Beginn dieses Jahres in Kraft getretene Anpassung des PsychThG an europäische Richtlinien zur gegenseitigen Anerkennung der beruflichen Befähigungsnachweise.1