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Aktuell

Arzneimittel-Report 2009 der Gmünder ErsatzKasse (GEK)

Zum neunten Mal geben die Gmünder ErsatzKassen mit ihrem Arzneimittel-Report einen Überblick über die aktuellen Ausgabentrends und Daten zur Versorgungsqualität im Arzneimittelsektor.

Als eines der wesentlichen Ergebnisse zeigt der Bericht, dass die Tendenz steigender Arzneimittelausgaben unvermindert anhält. Die versichertenbezogenen Ausgaben stiegen 2008 um knapp 9 Prozent und wurden vor allem durch Spezialpräparate gegen Multiple Sklerose, rheumatische Arthritis und Krebs verursacht. Bei der …

VPP 3/2009

DGVT: Fragen an die Gesundheitspolitiker/innen anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl [1]

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens in Deutschland sind seit der letzten Bundestagswahl in vielen Bereichen verändert worden. Für Versicherte, PatientInnen, Pflegebedürftige, Krankenkassen, Leistungserbringer und Beitragszahler haben Reformen wie das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG), das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz oder die GKV-Organisationsform (GKV-OrgWG) zahlreiche Neurungen gebracht. Gründe waren die Grenzen der Fi­nanzierbarkeit, aber auch die gestiegene …

VPP 3/2009

Motor der Integration oder Motor der Liberalisierung?

 1. Einleitung

Die Organisation des Gesundheitswesens fällt in die Verantwortung der Mitgliedstaaten, sagen die Verträge, die Mitgliedstaaten müssen ihre Gesundheitssysteme öffnen, sagt der Europäische Gerichtshof (EuGH). Sozialhilfe gibt es nicht für ausländische Studierende, sagt das europäische Recht, dennoch muss Belgien einen französischen Studenten unterstützen, urteilen die Luxemburger Richter. Streikrecht ist alleinige Kompetenz der EU-Länder – und doch erklärt der EuGH, Streikmaßnahmen …

VPP 3/2009

Britische Versorgung psychisch Erkrankter - ein Modell für Deutschland?

Staatshilfe für das Gesundheitssystem: Großbritannien rief im Jahr 2007 ein ungewöhnliches Projekt ins Leben. Durch die Initiative „Improving Access to Psychological Therapies“ (IAPT) sollen durch eine Verbesserung der Versorgung psychisch Erkrankter langfristig öffentliche Kosten eingespart werden. Mit Hilfe von IAPT sollen Patienten mit psychischen Störungen bereits innerhalb weniger  Wochen evidenzbasierte Psychotherapie erhalten. Mehrere tausend  sychotherapeuten sollen dafür neu ausgebildet …

VPP 3/2009

Alt werden mit psychischer Erkrankung [1]

Die deutsche Gesellschaft wird immer älter. Es gibt folglich immer mehr Menschen, die zum Erhalt ihrer Selbstständigkeit einen steigenden und langfristigen Unterstützungsbedarf haben. Diese Entwicklung betrifft natürlich auch Menschen mit psychischer Erkrankung – vorwiegend in der Altersgruppe über 65 Jahren. Doch wie kann das Älterwerden psychisch kranker Menschen außerhalb von stationären Einrichtungen so begleitet  werden,  dass es ihren Bedürfnissen gerecht wird und ihren eigenen …

Psychiatrie

Wir waren das Volk … oder Schöne neue Welt? [1]

Entwicklung der Psychiatrie in Leipzig – modellhaft für die Psychiatrie in Deutschland?

Psychiatrie

Offener Dialog und eigene Verantwortung[1]

Selbstbestimmung in helfenden Systemen: Was können wir vom finnischen Dialogmodell lernen?

Psychiatrie

Sozialraumorientierung als Motor der Selbstbestimmung? [1]

Gemeindpsychiatrische Konzepte in der Sozialen Arbeit neu überdenken

Der Begriff „Sozialraumorientierung“ ist aktuell in aller Munde. Mobilisierung von (Selbsthilfe-) Ressourcen – zielgruppen- und bereichsübergreifend – ist der Anspruch. Insbesondere in der Jugend- und Sozialarbeit, aber mehr und mehr auch im kommunalen Bereich prägt das Konzept die praktische Arbeit. Verspätet ist die Diskussion nun auch in der Psychiatrie angekommen. Fabian Kessl unterzieht in seinem Vortrag auf der …

VPP 3/2009

Lösen Hausarzt- und Direktverträge die Kollektivverträge ab? Cui bono? [1]

Die Diskussion um „Direktverträge versus Kollektivverträge“ ist symptomatisch für das deutsche Gesundheitswesen: Das System dreht sich um sich selbst. Im Vordergrund stehen Macht-, Ideologie- und Honorarfragen, der Patient kommt – wenn überhaupt – nur am Rande vor. Es streiten Reformer mit Bewahrern, Ärzteverbände mit Kassenärztlichen Vereinigungen, Haus- mit Fachärzten, Ärztefunktionäre mit Kassenvorständen. Das Wort Versorgung hat man in der Debatte schon lange nicht mehr gehört, es geht fast …

VPP 3/2009

Paritätischer Armutsatlas rüttelt auf: Deutschland driftet sozial auseinander [1]

Paritätische Forschungsstelle legt erstmals Überblick über regionale Armutsquoten vor